Schmackhafte Schöpfungen aus Mensa-Schlemmereien

Wer hat diese Ermahnung als Hemdenmatz nicht oft genug um die Ohren gepfeffert bekommen: „Mit dem Essen spielt man nicht!“ – Haha! Obgleich für die Studenten der Universität des Saarlandes die Tage solch biederer Belehrungen längst verstrichen sind, hat eine Gruppe Studis vor kurzem begonnen, sich auf charmante und kreative Weise über die überholten Spießbürgerlichkeiten hinwegzusetzen. Für die Hochschüler ist Essen nicht länger einfach „nur“ essen – stattdessen verwandelt die Gruppe die Mensa in ein Atelier und die Mittagstafel in einen Künstlertisch. Jeden Tag basteln sie in der Mensa der Saar-Uni aus dem leckeren Lunch wahre Knabber-Kunstwerke. Inzwischen ist daraus ein Wettstreit der essbaren Kunst geworden: ein „Mensa-Battle“. Täglich stellen die kreativen Studenten ihre Werke als Fotos in die Sozialen Netzwerke und lassen die Bilder von zahlreichen Fans bewerten.

 

Geistreicher Kopf des Ganzen ist der 29-jährige Student Maurice Etoile (Vorsicht: Künstlername!). Zurzeit arbeitet er an seiner Magisterarbeit im Studienfach Informationswissenschaften… und gestaltet ganz nebenbei zahlreiche Meisterstücke aus Spinat, Schweinefilet und Co. Der schöpferische Horizont seines Teams reicht dabei vom frechen Reis-Spongebob über eine Bandnudel-Medusa bis hin zum Computerklassiker Pac Man und Gespenst Clyde, gefertigt aus Kartoffelpuffer und Apfelmus.

 

Eigentlich wollte Maurice Etoile einem Studienfreund aus Berlin doch bloß aufzeigen, dass in der Mensa der Saar-Uni das delikatere Essen aufgetischt wird. Zum Beweis schoss er ein Foto. Auf den ersten Blick war es bloß ein Schnitzel, beim genaueren Hingucken wurde es zu einem Gesicht: die Zitronenscheiben waren die Augen, eine Pommes der Mund. Was als witziger Gag seinen Anfang nahm, hat sich inzwischen zu einer Art Trendsport entwickelt. Das Mensa-Battle-Team bedient sich der Sozialen Netzwerke, um die zahlreichen Fans täglich mit neuen Inspirationen direkt vom Tablett abzuspeisen. Die Community darf anschließend über passende Titel für die Kunstwerke abstimmen.

Doch Maurice Etoile ist nicht alleine. Ihm stehen tapfere Helfer zur Seite wie z.B. Grafikdesigner Christoph Zippelt aus München, der sich rund um die Themen Design und Grafik des Projekts bemüht (siehe Facebook etc.). André Hellemeier aus Hamburg unterstützt bei der Entwicklung neuer Strategien und verankerte den „Mensa Battle“ zudem im Sozialen Netzwerk "Pinterest". Und schließlich schaffte es Karoline Jorzyk die Pressestelle der Saar-Uni über Facebook auf die essbaren Kunstwerke aufmerksam zu machen und brachte so die Medienlawine, die momentan um den Mensa-Battle tobt, ins Rollen!

Aus ganz Deutschland senden andere Speis-und-Trank-Künstler ihre Ideen ein. Daher plant Maurice Etoile für die Zukunft einen Ausbau seines Projekts. Bundes- wenn nicht gar weltweit sollen Studis Kunstwerke auf den Tellern zaubern, veröffentlichen und sich „batteln“.

Sollte euch dieser kurze Report den Ansporn verliehen haben, euch ebenfalls am Mensa-Essen künstlerisch auszutoben, so braucht ihr nichts weiter außer:

- einem Mensa-Essen mit Extra-Teller

- einem Fotoapparat

- einen Account bei Facebook oder Twitter

- einen originellen Einfall

Ich selbst habe mich experimentell an Kartoffelecken und Remouladensoße versucht, bin jedoch jämmerlich gescheitert. It’s not that easy to be an artist! Schaut euch auf der Facebook-Seite um: https://www.facebook.com/MensaBattle

P.S.: Seid übrigens nicht besorgt wegen der Etikette: Die kreativen Köpfe futtern nach getaner Kunst ihre Werke bis auf den letzten Leckerbissen auf! Eure Jana! :)


"Die nackte Wahrheit" der Informatiker

Hallochen!

Wie könnte das Leben für uns Studis im Moment wohl angenehmer sein? - Vorlesungsfreie Zeit in Kombination mit diesem traumhaften Frühlingswetter! Da ist ausgiebiges Sonnenbaden auf einer der zahlreichen Entspannungsoasen auf dem Campus der Saar-Uni, wie beispielsweise dem Botanischen Garten, angebracht. Solltet ihr nach dem Faulenzen Lust auf einen Spaziergang verspüren, unternehmt doch einen Abstecher zur neusten Sehenswürdigkeit auf dem Campus! Eine Gruppe von Wissenschaftlern vom Deutschen Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz (DFKI) fertigte vor zwei Wochen am Clustergebäude MMCI das Abbild eines überdimensionalen, menschlichen Skeletts aus über 6000 Post-it Zetteln.

Was ist plötzlich mit unseren Informatikern los? Wir kennen sie als stille, arbeitsame Wesen, die zurückgezogen viel Zeit hinter ihrem Computer verbringen. Doch sie können auch anders! Erinnern wir uns zurück an vergangenen November: Zu Ehren von Informatik-Gründervater Günter Hotz klebten fleißige Mitarbeiter der Informatik sein Konterfei aus 13.000 Notizzetteln an die Innenscheiben des Audimos (heute Hotzimo). Offensichtlich hat diese geheimnisvolle Schöpferkraft nun ein weiteres Team von Computerspezialisten ereilt. Der riesenhafte Knochenmann ziert seit dem 16.03.2012 die verglaste Wand auf der rechten Seite des Exzellenzclusters Informatik (Gebäude E1.7). Doch so eine Herkulesaufgabe erfordert selbstverständlich sorgfältige Planung. Eine zehnköpfige Mannschaft unter den Anweisungen von Forschungsgruppenleiter Jens Krüger entwarf zunächst die Vorlage für das Skelett samt Farbmuster. Diese Schablonen wurden, nachdem die für das Skelett vorgesehenen Fenster zunächst von den Wissenschaftlern eigenhändig geputzt worden waren, an den Außenscheiben angebracht. Und jetzt erst ging es an die Realisierung vom Post-it-Projekt, welches das Team auf den Namen „The naked truth“ taufte. In stundenlanger Arbeit, zeitweise von Helfern aus dem Kompetenzzentrum unterstützt, entstand ein Pixel-Gerippe in schrillen Farbtönen von Hellgelb bis Dunkelorange.

Um 18 Uhr endlich vollendeten die Forscher ihr Projekt und das Resultat war und ist immer noch beeindruckend: das Skelett steht nicht, sondern streckt sich auf der Seite liegend vom einen Ende des Baus bis zum anderen. Anstatt des herkömmlichen Feigenblattes verdeckt ein QR-Code in Pink und Weiß den Lendenbereich des Knochenmannes. Das Kleben des Codes bedurfte außerordentlicher Präzision. Schließlich sollte er ja auch funktionieren! Dürstet es euch zu erfahren, auf welche Webseite euch der QR-Code führt, geht hin, fotografiert ihn ab und lasst euch von der „nackten Wahrheit“ überraschen.

Spannende Eindrücke zur Entstehungsgeschichte des Skelettes könnt ihr euch in diesem Video ansehen:

http://www.youtube.com/watch?v=4dPZorK30q0&feature=share

So, und wenn euch der Schöpfungseifer der Informatiker nun zu eigenen Klebeideen inspiriert hat, meldet euch direkt beim Exzellenzcluster Informatik und stellt eure Motive vor. Das Cluster sponsert nämlich nicht nur die nötigen Post-it Zettel, sondern kann euch Erfahrung und eventuell sogar Helfer zur Seite stellen!

Damit schließe ich meine Beweisführung und wünsche euch einen frischen Start in die Frühlingszeit! Eure Jana :)


Saarbrücker Informatikforschung erobert die CeBIT

Hey Leute,

hoffentlich seid ihr alle schon aus dem Winterschlaf erwacht und habt im Freien, vielleicht sogar auf der wunderhübschen Wiese vor unserem AC-Café, die ersten Sonnenstrahlen aufgefangen. Doch auf dem Campus der Saar-Uni ist nicht bloß Faulenzen angesagt! In der Woche vom 6. bis 10 März präsentierten einige der Spitzenforscher der Saarbrücker Informatik spannende Projekte auf der Messe für IT und Technik „CeBIT“ in Hannover.

Um nur einige von zahlreichen Projekten zu nennen: Holger Hermanns, Professor für Verlässliche Systeme und Software an unserer Uni, stellte eine Fahrrad vor, welches sich drahtlos und nur mittels Funksignalen bremsen lässt. Die Forscher arbeiten auch an Methoden, die solche drahtlosen Systeme automatisch auf ihre Sicherheit überprüfen sollen. Ein echter Blickfang für die interessierten CeBIT-Besucher!

Professor Holger Hermanns (Foto: Angelika Klein)

Eine Forschungsgruppe unter der Leitung von Jan Baumbach beschäftigte sich hingegen mit Algorithmen, die eine Analyse der Inhaltsstoffe menschlicher Atemluft ermöglichen. So sollen in Zukunft Krankheiten wie etwa Lungenkrebs im Frühstadium erkannt werden. Auch die saarländische Ministerpräsidentin Annegret Kramp-Karrenbauer durfte einmal eine Probe ihrer Atemluft abgeben.

Außerdem stellte unser Professor für Computersicherheit und Kryptographie Michael Backes erstmals das neue Center for IT-Security, Privacy and Accountability (CISPA) vor, das von ihm geleitet wird und Methoden zum Schutz der Privatsphäre entwickelt und die Interaktion  im Internet erforscht.

Uff! So viele Forschungsthemen auf einem CeBIT-Stand! Und die bisher genannten stellen nur eine geringe Auswahl dar. Zu den weiteren Projekten zählten beispielsweise eine Software, die für Fotos passende Hintergrundmusik vorstellt und ein Internetdienst, der bei öffentlichen Präsentationen die Endgeräte mit Inhalten bespielt, ohne das Kabeleinsatz vonnöten ist.
Besucht uns doch einmal im nächsten Jahr auf der CeBIT, oder – noch besser – beginnt ein Informatikstudium an der Universität des Saarlandes und fahrt später mit eurem eigenen Forschungsprojekt nach Hannover!
Einen frischen Frühlingsgruß sendet euch Eure Jana! Laughing


Hallöchen, ihr Campusflitzer!

 

Während der Klausurphase bleibt euch Studenten ja immer sehr wenig Zeit für Körper- und auch Haarpflege. Aber bevor ihr morgens in den Spiegel schaut und ein Wesen erblickt, das Chewbacca aus den Star Wars-Filmen zum Verwechseln ähnlich sieht, solltet ihr einen kurzen Abstecher ins «Kammpus» unternehmen. Der Friseursalon befindet sich im Campus-Center der Universität des Saarlandes, Gebäude A4 4, und öffnete seine Tore vor rund vier Wochen.

Die Idee zu einem eigenen Geschäft kam Ladeninhaberin Rebekka Diaz Thome bereits während ihrer Ausbildungszeit. Nun hat sie sich vor kurzem mit dem Kammpus selbstständig gemacht. Gemeinsam mit Ihren beiden Mitarbeiterinnen Verena Dickes und Jana Förster bietet sie Studenten und Mitarbeitern der Saar-Uni eine Entspannungsoase mitten auf dem Campus der Saar-Uni.

Den drei Frisör-Meisterinnen gefallen an der Uni besonders die freundliche Umgebung und das meist junge Publikum. Auch für die Studis kam eine solche Einrichtung natürlich sehr gelegen: Zwischen Mensagang und Vorlesung können sie auf einem der bequemen Frisörsessel Platz nehmen und sich vom fachkundigen Team des Kammpus schneiden, waschen, föhnen, färben und beraten lassen. Und auch Mitarbeiter der Saar-Uni können nach Feierabend in einer stressfreien Zone eine Auszeit vom Arbeitsalltag nehmen.

Ebenso studentenfreundlich wie die Preise im Kammpus sind auch die öffnungszeiten: Di, Do und Fr von 11 bis 19 Uhr und Mi von 9 bis 17 Uhr. Weitere Infos zu neuen Frisörsalon gibt es unter www.uni-kammpus.de. Dort findet ihr u.a. auch eine Preisliste zum Download. Außerdem können alle Facebook-Süchtigen den Kammpus online besuchen und liken.

Hier noch ein abschließende Appell an alle zotteligen Urwaldstudenten unter euch: Sche(e)rt euch zum Frisör und lasst euch die Haare trimmen!

Alles Liebe, Eure Jana!  Smile


Vier Profs der Saar-Uni rocken als Plattenpräsidenten

Normalerweise ist so ein Professor ein hochgebildetes Wesen, das tagsüber den Studenten seines Faches Vorlesungen zu komplizierten Themen hält und nebenbei auch noch wissenschaftliche Bücher publiziert. Doch was tun diese Wesen nachts? Am vergangenen Donnerstag konnten zahlreiche Studenten Zeugen werden, wie der Physiktower der Universität des Saarlandes bei der legendären «Night of the Profs» ab 21 Uhr von vier Professoren hinter den Mischpulten zum Beben gebracht wurde.

Die Plattenteller wurden regiert von Professor Frank Spinath (Psychologie), Professor Holger Hermanns (Informatik), Professorin Astrid Fellner (Nordamerikanistik) und Professor Guido Kickelbick (Chemie). Die vier akademischen DJs begeisterten die Studis mit Rockballaden und knalligen Charthits aus ihrer Studentenzeit. Für die Partybesucher hingegen hieß das, eine ganze Nacht lang zu den Beats der Profs zu schwitzen.

Einen besonderen Treffer landete Professor Hermanns aus der Informatik, der ab 23.15 Uhr als Scheibenreiter zu sehen und vor allem zu hören war. Zur «Night»erschien er in glänzendem Disko-Hemd, Hippie-Stirnband und der charakteristischen «Holger-Hermanns-Gedächtsnisbrille»: rechteckige, schmale Gläser von einem schwarzen Gestell eingefasst. Um zu beweisen, dass eine solche Brille Studenten jeder Fachrichtung steht, ließ Hermanns vor der Party rund 1000 Pappimitationen seiner eigenen Brille drucken und an die Night-Gänger verteilen.

 

 

Unter diesem Link findet ihr weitere Impressionen des gelungenen Abends: www.facebook.com/SaarlandUniversityCS


Auf ein baldiges Wiederlesen!


Jana Laughing


Post-it-War an der Saar-Uni!

Quadratisch, praktisch, bunt – und nein, ich spreche hier nicht von Rittersport-Schokoladentafeln, sondern von den bunten Notizzetteln, die ihr üblicherweise dazu benutzt, euch Telefonnummern und Einkäufe zu notieren. Was man mit den Memos noch so alles anstellen kann, zeigten uns Mitarbeiter und Studenten der Saarbrücker Informatik am letzten Donnerstag mit einem kreativen Projekt, dem sogenannten „Post-it-War“.

Ein paar Infos zur Hintergrundgeschichte: Tags zuvor durfte Professor Günter Hotz, Gründervater der Informatik an der Universität des Saarlandes, seinen 80. Geburtstag feiern. Zu seinen Ehren dachten sich seine Schützlinge ein ganz besonderes Präsent aus: Ein gigantisches Portrait von Günter Hotz auf einer Glasfront, gefertigt aus insgesamt 13084 kleinen Post-it-Zetteln!

Dazu mussten zahlreiche Vorbereitungen getroffen werden. Ein verpixeltes Foto von Hotz wurde so weit vergrößert, bis es auf die gläserne Front des ehemaligen Audimos passte (an Hotz' Geburtstag umgetauft in den Günter-Hotz-Hörsaal). Die Bildschablone maß immerhin vier Meter in der Breite und 5,40 Meter in der Länge. Was im kleinen Foto-Format zuvor ein Pixel gewesen war, war nun ein Feld in einem Rastergewebe. Jedes Feld war mit einem Buchstaben von A bis D versehen. Jeder Buchstabe stand dabei für eine andere Farbe, entweder weiß, mintgrün, graublau oder hellblau. Jetzt galt es für die insgesamt dreißig fleißigen Helferlein von innen den dem Buchstaben zugeordneten Post-it-Zettel in das Feld zu kleben.


So entstand in beinahe vier Stunden Arbeit, die zum Teil auf dem Boden, zum Teil aber auch in schwindelerregender Höhe auf einem Klettergerüst verrichtet werden musste, ein riesiges, aus Klebezetteln bestehendes Abbild von Hotz, was am Folgetag an der offiziellen Geburtstagsfeier feierlich enthüllt wurde. An Originalität wohl kaum zu übertreffen!

Die Idee des Post-it-Wars ist übrigens ein Trend aus Frankreich, wo an Bürofenstern Motive aus bekannten Computerspielen oder Trickfilmserien mit Klebezetteln abgebildet wurden.

Vielleicht eine Inspiration für unsere Kunst-Studenten? Wer weiß, ob eine andere Fachrichtung der Saar-Uni den „Zettel-Hotz“ zum Aufruf nimmt und mit einem selbst entworfenen Memo-Bild darauf antwortet? So würde auch der Uni-Campus zum Schlachtfeld des saarländischen Post-it-War!

Eure Jana Cool


Strauß und Känguru zu Besuch in der Uni-Mensa

Leckeres Essen zum fairen Preis bekommt ihr Studis in unserer Mensa ja täglich serviert. In dieser Woche bekommt ihr vom 14.11. bis zum 18.11. zusätzlich ganz besondere Leckerbissen aufgetischt: Und zwar ist am Montag die „Down-Under-Woche“ der Uni-Mensa gestartet.

Auf dem Speiseplan stehen natürlich australische Spezialitäten wie beispielsweise "Känguru-Gulasch", "Aprikosenhuhn" oder „Kaninchen im Weinberg“. Also, wer sich diese einmalige Aktion nicht entgehen lassen will, sollte ganz fix zur Mittagszeit die Mensa stürmen.

Hier gibt es das Menü-Programm zum Anschauen: http://www.studentenwerk-saarland.de/_cms/1/attachment/1107_249eeab1b5fc8da3f42d618db94e0fd9.pdf

Übrigens bietet die Webseite des Studentenwerks der Saar-Uni mittlerweile eine kostenlose App für eure Smartphones an, mit der ihr bequem den Speiseplan der Mensen Saarbrücken und Homburg in der Tasche mit euch herumtragt und jederzeit abrufen könnt: http://itunes.apple.com/app/mensaar/id330761686?mt=8 

Einen Guten Appetit wünscht euch Eure Jana :)


Der Campus als Kino

Hey ihr fleißigen Film-Konsumenten!

Nach der Vorlesung und vor dem abendlichen Durchforsten der Uni-Mitschriften habt ihr Studenten ein bisschen Ablenkung verdient. Das dachte sich auch der Allgemeine Studierendenausschuss der Universität des Saarlandes (AStA) und hat dieses Semester erneut das Projekt Unifilm gestartet.

Unifilm“ ist die bequeme Alternative zum gemütlichen DVD-Abend
zuhause und besonders für waschechte Couch-Potatoes geeignet. Im Rahmen des Projekts werden vom AStA in jeder Semesterwoche ein bis zwei ausgewählte Filme auf großer Leinwand für echtes Cinema-Feeling gezeigt. Die Filmvorführungen finden meistens dienstags im Audimax der Universität des Saarlandes statt. Für Studenten gibt es die Kino-Karten zum sagenhaft billigen Preis von 2,50 Euro! In diesem Semester werden unter anderem.a. Filme wie „We want Sex, "PhD Movie, „Die Feuerzangenbowle“ und „Fluch der Karibik 4“ gezeigt. Die Vorstellungen beginnen gegen 19 Uhr, Einlass ist aber schon ab 18 Uhr. Natürlich könnt ihr euch Vorort mit Popcorn und Getränken versorgen.

Hier gibt es das komplette Programm für euch zum Durchlesen: http://www.asta.uni-saarland.de/unifilm/

Eine gute Erholung vom mehr oder minder stressigen Uni-Alltag und ein spannendes Film-Erlebnis wünscht euch Eure Jana :)


Veranstaltungskalender im Taschenformat und Soziales Netzwerk für die Hosentasche

Wintersemester 2012/2013, Tatort: Universität des Saarlandes.

Studienstart für zahlreiche Erstsemester (an der Saar-Uni waren es über 18.000!). Aber, wie ihr wisst, so ein neuer Wohnort kann für Uni-Frischlinge ein verwinkelter Irrgarten sein. Dazu kommen die noch fremden Kommilitonen und ein riesiger, unbekannter Campus! Um euch (angehenden) Studis das Leben rund um die Universität leichter zu machen, hat ein Team hochgescheiter Studenten der Technischen Universität München eine Applikation für iPhone und Co. ins Leben gerufen, mit deren Hilfe ihr euch bequem über Uni-Alltag und Freizeit-Veranstaltungen austauschen könnt.

Die App wurde auf den hübschen Namen „groobr“ getauft und soll vor allem dazu dienen, Veranstaltungen zu teilen, neue Leute kennen zu lernen und Arbeitsgruppen zu schaffen. Praktisch ein Facebook für Hosentasche, nur mit mehr Augenmerk auf die zwischenmenschliche Kommunikation. Ihr sagt zum Beispiel: „Heute will ich auf der Wiese vor dem Ausländer-Café gerne ein Frisbee-Turnier veranstalten. Wer hat Lust zu kommen?“. Dann ladet ihr diese Meldung auf „groobr“ hoch und je nachdem wie ihr mögt, werden eure Freunde oder auch allgemein Leute auf dem Uni-Campus darauf aufmerksam gemacht. Besonders am Anfang des Semesters die einfache Art neue Leute kennen zu lernen, nicht wahr? Oder ihr macht's umgekehrt und sucht stattdessen nach Events in eurer Nähe, zu denen ihr gehen könnt.

Und jetzt die Kirsche auf dem Sahnehäubchen: Mittlerweile kann die App „groobr“ im iTunes-Store auf Deutsch und Englisch kostenlos erstanden werden. Also, stürzt euch in den digitalen Veranstaltungskalender und habt Spaß dabei!

Hier noch der Link: http://itunes.apple.com/de/app/groobr/id470572304?mt=8

Liebe Grüße an alle mit einem Smartphone! ;)

Eure Jana


Hallöchen alle zusammen,


so, nachdem ich einige Monaten auf den Arbeits-Inseln verschüttgegangen bin, melde ich mich wieder auf dem Heimatkontinent „Universität des Saarlandes“ zurück.

Diesmal gibt es für euch ein Wissens-Schmankerl aus dem Studiengang „Materialwissenschaft und Werkstofftechnik“.

Wie euch Studis im digitalen Up-to-Date-Zeitalter bestimmt bekannt ist, gibt es an der Saar-Uni durch die grenznahe Lage zu Frankreich in einigen Studienfächern die Option, einen Doppel-Abschluss zu erwerben, also einen, der in Frankreich und Deutschland anerkannt wird und euch die Möglichkeit bietet, in beiden Ländern den Arbeitsmarkt zu rocken.

Eins dieser grenzüberschreitenden Fächer ist der europäische Studiengang der Materialwissenschaft & Werkstofftechnik „EEIGM“ (École Européenne d’Ingénieurs en Génie des Matériaux). Klingt beeindruckend – ist es auch. Der Studiengang ist ein Erfolg und darf mittlerweile den 1000sten Absolventen verzeichnen. EEIGM ist ein Kooperationsprojekt von insgesamt 7 (!!!) Universitäten, die Saarland-Uni natürlich mit dabei, in dessen Rahmen seit 20 Jahren Studenten im Bereich der Materialwissenschaft, Werkstofftechnik, Sprache und Kultur ausgebildet werden.

How it works: Man studiert zwei Semester an seiner Heimat-Uni, schaut sich dann für zwei Semester die École Européenne d’Ingénieurs en Génie des Matériaux in Nancy an, kehrt wieder zurück und hat einen exklusiven Abschluss beider Unis in der Tasche. [Eine Notiz an alle Schüler: Bitte diesen Abschnitt zweimal lesen und auswendig lernen, wenn Herr Papa und Frau Mama euch mit der allseits unbeliebten Frage nach den Plänen für die After-Abi-Zeit nerven!]

Und was tut man nun nach drei Jahren mit so einem coolen „irgendwie-sind-eine-Menge-Länder-dran-beteiligt-Bachelor-Abschluss“? Ganz klar: Der frischgebackene Materialwissenschaftler bewirbt sich in Betrieben deutschlandweit – mit besten Chancen.



Liebe Schüler, planlose FSJler und Studienfach-Wechsler: Wenn ihr der 1001te EEIGM-Absolvent werden und mit einem Doppel-Abschluss angeben wollt, könnt ihr euch auf der Studiengangsseite der Materialwissenschaft & Werkstofftechnik http://www.materialwissenschaft.uni-saarland.de/ umschauen... und dann bewerben!
Wink

Nur das Beste für euch, Eure Jana


UniCamp2011: Algorithmen für den DJ

Ihre Haare trägt sie lila gefärbt, die Fingernägel hat sie hellblau lackiert. Ihr Rock ist knallgelb und ihre Leinenturnschuhe sind giftgrün. Lara Szabowski fällt auf -- gerade jedoch durch ihre schnelle, präzise Antwort und nicht durch ihren individuellen Stil. „Es müsste vom Beat und der Zeit her passen“, analysiert sie das Problem, das sich ergibt, wenn zwei unterschiedliche Musikstücke gleichzeitig abgespielt werden.

Szabowski, 13 Jahre alt und Schülerin des Max-Planck-Gymnasiums, sitzt zusammen mit 19 anderen Schülerinnen im großen Seminarraum des Exzellenzclustergebäudes und lauscht dem Vortrag „Wie Informatik DJs hilft“. Bereits seit zwei Tagen läuft das UniCamp auf Hochtouren. Insgesamt 40 Schülerinnen aus den Klassenstufen 8 bis 9 nehmen dran teil. Fünf Tage am Stück verbringen sie auf dem Campus, können Freizeitaktivitäten genießen, aber auch die Fachrichtungen Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik erkunden: http://www.uni-saarland.de/verwalt/beauftr/frauen/unicamp/Programmflyer_n.pdf. In diesen sogenannten MINT-Fächern sind die Schülerinnen als Studentinnen und Absolventinnen in spe so begehrt, dass der saarländische Bildungsminister Klaus Kessler die Teilnehmerinnen sogar persönlich begrüßte.

Der Mittwoch stand dann ganz im Zeichen der Informatik. Während Studenten der Bioinformatik den Schülerinnen erklärten, wie ihre Rechenverfahren neue Medikamente ermöglichen, führte Master-Studentin Mirjam Neu-Weigand die UniCamper in die allgemeine Informatik ein.

Jonathan Driedger dagegen gestaltete seinen Vortrag über Algorithmen, die einen DiscJockey (DJ) bei der Arbeit unterstützen können, bewusst ganz speziell. Mit der markanten Brille, dem modischen Kinnbart und dem Ring durch die Unterlippe könnte der 24 Jahre alte Informatik-Student auch ohne weiteres als DJ durchgehen, doch Driedgers Antrieb ist die wissenschaftliche Neugierde. Zum gleichen Thema forscht er in der Gruppe „Multimedia Information Retrieval & Music Processing“, die von Meinard Müller geleitet und vom Cluster of Excellence on "Multimodal Computing and Interaction" finanziert wird.

Das verschmitzte Lächeln kann er sich dennoch nicht verkneifen, als er nun hinter seinen Laptop steht, dass ihm während des Vortrages mit der frei verfügbaren Software Virtual DJ auch als Plattenteller dient. Ein Klick auf das Touchpad genügt und wieder hämmert der Elektrotrack „Curveball“ der Gruppe Elite Force durch den Seminarraum, gefolgt von „Colours“ (The Prodigy). Lara hatte recht. Curveball erklingt mit 132 Beats per Minute (bpm), Colours ist mit 147 bpm schneller. Dennoch muss ein DJ in der Lage sein, das Ende des einen und den Anfang des anderen Tracks überlappend so abzuspielen, dass sich dieser Übergang gut anhört. Was in der Szene als „Fading“ bekannt ist, wird in der Informatik als ein Time-Scaling Problem bezeichnet. Die Herausforderung besteht darin, die Zeitachse von Audio-Signalen zu verändern, ohne gleichzeitig die Tonhöhe zu manipulieren. Letzteres würde sich nämlich äußerst nervend anhören, was Driedger den Schülerinnen mit dem sogenannten Chipmunk-Effekt eindrücklich beweist.

In den kommenden Minuten erklärt er eine mögliche Lösung mit Hilfe des WSOLA-Verfahrens, was für „Waveform Similarity Overlapp and Add“ steht.

Auf seinen Präsentationsfolien werden Schallwellen zu blauen Würsten, Fensterchen mit roten Rahmen zerstückeln krakelige Schallkurven und setzen sie zu neuen zusammen. Die realen Ergebnisse spielt Driedger den Schülerinnen immer wieder vor, die diese mit einem Kopfschütteln oder einem Lachen kommentieren. Nach dem Vortrag werden sie dann selber aktiv. In Zweiergruppen mischen sie mit der Software Virtual DJ und „DJ“ Driedger ihre eigene Musik ab, die sie dann auf CD gebrannt mit nach Hause nehmen.

Von der letzten Tischreihe aus beobachtet Estelle Klein das digitale Komponieren. Am Wochenanfang hatte sie gefragt, wer von den 40 Schülerinnen sich ein Studium in den MINT-Fächern vorstellen könne. Vier waren sich zu diesem Zeitpunkt bereits sicher. Gegen Ende der Woche fragte sie nochmals: Diesmal waren es schon 16 und zwei weitere wollten es nicht ausschließen.

Für Lara Szabowski stand bereits am Mittwoch fest, dass sie später mal Physik studieren möchte. Ihr sei wichtig, ein Fach zu studieren, mit dessen Abschluss sie möglichst viele Berufe ausüben könne, begründet sie ihre Wahl. Driedgers DJ-Vortrag habe ihr aber auch gefallen. „Ansprechend, informativ und vor allem nicht zu viel Gerede“, lautete ihr abschließendes Urteil.

 

Der coole Bericht da oben kommt übrigens vom neuesten Mitglied unserer Blog-Runde, dem Informatik-Journalisten Gordon Bolduan ;))

Habt Spaß mit den Videos, Eure Jana 


40 Mädels stürmten das UniCamp2011

Hallo liebe Leute!

Kaum trollen sich unsere eifrigen Studis zu den Semesterferien, wird der Campus der Universität des Saarlandes auch schon flugs von der weiblichen Seite der Macht erobert. ;) In der letzten Woche hieß es 5 Tage am Stück nur Girlie-Power, als insgesamt 40 Mädels der achten und neunten Klassen das achte UniCamp an der Saar-Uni rockten. Vom 1. bis zum 5. August durften die Schülerinnen erkunden, was die sogenannten „MINT-Fächer“ (Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften, Technik) zu bieten haben.

In spannenden Workshops fanden die Mädels dann zum Beispiel heraus, wie man stabile Brücken baut, warum der Gecko (oder Spiderman) immer kopfunter an der Decke herumspaziert, wie Roboter funktionieren und wie man Blutanalysen durchführt.

 

Und damit sich unsere Nachwuchs-Forscherinnen von dem ganzen naturwissenschaftlichen Kram erholen konnten, bot die Saar-Uni auch kreative Kurse zwischendurch mit Tanzen, Filmschauen und sogar einem Selbstverteidigungskurs (Aufgepasst, die Herren! ;)).

Also, hier nochmal ein Appell an alle unentschlossenen, jungen Damen, die sich nach der Schule den Kopf über das geeignete Studienfach zermartern: Studiert eins der MINT-Fächer und ihr hebt im Berufsleben später bestimmt mal ab... und außerdem ist da die Männerquote bedeutend höher als in den Geisteswissenschaften! :)

Eure Bloggerin, die Jana


Start in die Semesterferien

Hallöchen Leute,

tja, und so schnell kann es gehen: Das Sommersemester ("Sommer" *hust!*) ist auch schon wieder an uns vorbei gerauscht... und macht glücklicherweise Platz für die SEMESTERFERIEN!! :)

Dann wünsche euch allen mal eine schöne Zeit, versucht die letzten Sonnenstrahlen zu erhaschen und feiert was das Zeug hält!

Für alle Studis: Viel Erfolg bei den anstehenden (oder bereits geschriebenen) Klausuren!

Für alle Schüler: Irgendwann heißt's auch für euch statt "Sommerferien" "Semesterferien"!!

Und für den ganzen Rest: Ich halte euch auf dem Laufenden, was die Uni so während der Studi-freien Zeit macht! ;)

Eure Jana


Fit wie ein Turnschuh mit Zumba

Nach einem langen Uni-Tag im Hörsaal ist zwar bestimmt eure geistige Leistung auf dem absoluten Tiefpunkt, körperlich aber seid ihr noch vollgepumpt mit Energie und Bewegungsdrang! Um euch mal so richtig auszutoben und gleichzeitig was Neues auszuprobieren, haben sich drei Studentinnen der Saar-Uni was ganz besonderes ausgedacht: Am Freitag, den 15. Juli findet der erste  „Zumbathon“ ab 17:30 Uhr in der Hermann-Neuberger-Sportschule der Saar-Uni statt!

Hört sich toll an, aber was steckt dahinter?
Der Zumbathon ist ein Fitness-Tanz-Marathon von 18 bis 21 Uhr, bei dem die Teilnehmer sich an der angesagten Trendsportart „Zumba“ versuchen. Das ist, wie der Name schon besagt, eine Mischung aus Tanz und Fitness, die euch garantiert mächtig ins Schwitzen bringt und Spaß macht! Außerdem werden die Gruppen teilweise von dem bekannten Zumba-Trainer Jaromir Cremers betreut! Also, macht schnell, denn es werden nur insgesamt 100 Tickets zum Preis für 8 Euro an Studenten und 10 Euro an Nicht-Studenten verkauft!

Und der tolle Nebeneffekt für euer Karma: 70 Prozent des Erlöses werden für wohltätige Zwecke gespendet!

Tanzt die Bude in den Boden,

Eure Jana :)


Auf der Jagd nach Bonuspunkten für den Lebenslauf

Studienfach gefunden und los geht das Uni-Leben! Aber was kommt danach? Damit ihr nicht kurz vor dem Sprung ins Arbeitsleben einen Herzanfall kriegt, könnt ihr euch schon neben dem Studium richtig coole Zusatz-Skills aneignen. Denn an der Saar-Uni bietet das sogenannte „Zentrum für Schlüsselkompetenzen“ Studis, Lehrkräften und Mitarbeitern ein riesiges Programm an Vorträgen und Kursen, angefangen bei „Die richtige Bewerbung schreiben“ bis hin zu „Einen guten Vortrag halten“! Hey, Studieren und gleichzeitig Zertifikate sammeln – wenn das nicht praktisch ist!

Wer sich über das umfangreiche Programm am ZfS informieren möchte, sollte unbedingt am Montag, den 11. Juli ab 14 Uhr im Gebäude C7 4 auf dem Uni Campus vorbei schauen! Dort werden zahlreiche Referenten Vorträge zu unterschiedlichen Angeboten des Zentrums halten. Also, Studis, Schüler und jeder der sonst noch Lust hat (und zufälligerweise mein Blog liest), nichts macht sich besser im Lebenslauf, als zusätzlich erworbene Zertifikate! ;-)

Bevor ihr allerdings dort aufkreuzt, solltet ihr euch noch kurz auf der VIP-Liste vormerken lassen, nur damit ihr später auf dem roten Teppich keinen Stress bekommt. Dazu schickt ihr einfach euren Namen, den möglichen (Adels-)Titel, eure Hochschule samt Fachrichtung bzw. euer Unternehmen oder Organisation plus Adresse und Telefonnummer an die Mailadresse schluesselkompetenzen@mx.uni-saarland.de :)

So, dann lasst euch dort mal blicken, holt euch in den Vorträgen Infos über die Angebote des Zentrums ein und seid gespannt auf den Pantomimen JOMI!

Alles Weitere gibt’s auf der Homepage des Zentrums für Schlüsselkompetenzen unter www.uni-saarland.de/schluesselkompetenzen

Bis bald und 'ne ordentliche Portion Spaß wünscht euch Jana :)


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