Auf und davon - Dein Auslandstagebuch?!

"International Office"! Welch globaler Ausruf. Nein, kein ironischer Unterton zwischen den Zeilen! Die Namensgebung ist gar nicht so schlecht. Es gehört nämlich zur Verwaltung der Universität und ist die zentrale koordinierende Servicestelle für alle Aspekte der Internationalität.

Kurze Denkpause - uff!!!

Dem ein oder anderen klingeln jetzt die Worte "Akademisches Auslandsamt" in den Ohren. Recht so! Das ist nämlich die altmodischere Bezeichnung für das "international office". Schließlich kann man heutzutage auch Main-Assistant-Chief-Controlling-Analyst im Communication-Front-Consulting-Multi-Management sein ;-)

Langer Rede, kurzer Sinn: Eigentlich ist die eigene Studienzeit der perfekte Zeitraum, um mehrere Monate im Ausland zu verbringen. Unter der Sonne Spaniens oder irgendwo im nirgendwo den amerikanischen (Studenten-)Traum sollte man leben. Selten hat man im späteren Berufsleben Zeit und Geld, das Ausland zu (er)leben.
Hier kommt es dann wieder ins Spiel, das "international office". Es betreut die internationalen Austauschprogramme (u.a. Sokrates/Erasmus) und Partnerschaften der Universität des Saarlandes und ist unter anderem Ansprechpartner für reisefreudige Studenten im Themenbereich Organisation und Finanzierung von Auslandsaufenthalten.

Hier (http://www.uni-saarland.de/de/international/auslstud/) könnt ihr euch ein genaueres Bild davon machen. Tipps und Infos bietet auch der DAAD, der Deutsche akademische Austausch Dienst (www.daad.de).

Ich persönlich habe noch kein Semester im Ausland verbracht. Meine Freundin allerdings war während ihres Informatik-Studiums 6 Monate in Spanien. Eine Zeit voller aufregender und schöner Erfahrungen. Sie hat viele nette Menschen kennen gelernt und the spanisch way of life im wahrsten Sinne erlebt. Sozusagen 6 Monate Urlaub, die im Lebenslauf einfach blendend aussehen. ;-)

Lg, Sascha


Exzellente UdS- Informatik

Exzellente Universität des Saarlandes. Was meint das? Seit einiger Zeit gibt es die sogenannte Exzellenzinitiative des Bundes und der Länder zur Förderung von Wissenschaft und Forschung an Hochschulen in Deutschland. Grund für so eine Initiative ist die Förderung der internationalen Wettbewerbsfähigkeit der Hochschullandschaft. Das heißt so viel wie, man fördert Spitzenforschung, um damit die Qualität der Hochschul- und Wissenschaftslandschaft in Deutschland zu stärken. Schließlich will man auch im Bereich von Wissenschaft und Forschung ganz oben mitspielen.

Jede Hochschule konnte sich seit 2005 mit innovativen Konzepten bewerben. Das Auswahlverfahren verläuft nach bestimmten Regeln, die ...ja, wie dem auch sei. Die UdS hat sich beworben und quasi gewonnen und wird seit 2007 im Bereich der Informatik exzellent gefördert. Das heißt, das ausgewählte Programm erhält ne Menge Geld, um auf höchstem Niveau forschen zu können. Für eine Uni, besonders für eine kleinere Universität, ist so eine Auszeichnung ein richtiges Aushängeschild. Gefördert wird der sogenannte Exzellenzcluster EXC 284- Multimodal Computing and Interaction. Robust, Efficient and Intelligent Processing of Text, Speech, Visual Data and High Dimensional Representations, und die internationale Graduiertenschule für Informatik.

Koordiniert wird das Programm von Prof. Dr. Hans-Peter Seidel, geschäftsführender Direktor des Max-Planck-Instituts für Informatik. Neben diesem Institut sind auch noch weitere Einrichtungen beteiligt: Das Deutsche Forschungszentrum für Künstliche Intelligenz und das Max-Planck-Institut für Softwaresystems. 

Für weitere Informationen und Wissenswertes über die Exzellenzinitiative schaut einfach auf der Homepage der UdS nach und kontaktiert die dort angegebenen Ansprechpartner:  http://www.uni-saarland.de/de/forschung/exzellenzinitiative/              

Gruß Alex.


Die Qual der Wahl...

Kennt ihr das? Ihr steht im Supermarkt vor nem 2 Meter langen Regal, von oben bis unten gefüllt mit den verschiedensten Sorten an Schokolade (wir gehen mal von einem sehr großen, gut sortierten Supermarkt aus...). Ihr starrt die ganzen Sorten an, wisst aber nicht, für welche ihr euch entscheiden sollt... zunächst stellt sich die Frage nach der Schokoladenart: Nehm ich Vollmilch? Oder Zartbitter? Vielleicht Zartherb? Oder gar Weiße? Wenn man diesbezüglich dann seine Wahl getroffen hat, folgt das nächste Dilemma: Okay, es steht mittlerweile zwar auch fest, dass die Schokolade gefüllt sein soll - nur - WOMIT? Mit Milchcreme? Mit Nüssen? Mandeln? Joghurt?

Wie ihr seht, ist man im Leben ständig mit Entscheidungen konfrontiert, mal mit welchen, die vollkommen banal sind (wie in obigem Beispiel), oder aber auch mit welchen, die alles andere als trivial sind, da sie vielleicht sogar über die Zukunft entscheiden können.

Eine Entscheidung, die wohl jeden irgendwann treffen wird, der sein Abitur bestanden hat und sich dazu entschlossen hat, zu studieren, ist die Folgende: WAS soll/muss/kann/darf/WILL ich eigentlich studieren? Ja, auch ich hatte mit dieser Frage zu kämpfen, und habe meine Meinung diesbezüglich in den letzten Semestern mehrmals geändert: Von Germanistik über Kunstgeschichte, Wirtschaftsinformatik, Informationswissenschaft bis hin zu Jura war so manches Fach vertreten... und den 3 Letztgenannten werde ich nun endgültig treu bleiben, und ich glaube (und hoffe), dass ich es nicht bereuen werde  Wink

Und die Moral von der Geschicht'? Wenn es darum geht, ob ihr lieber die Zartbitter-Schokolade gefüllt mit Joghurt nehmen sollt, oder die Vollmilch-Schokolade mit ganzen Haselnüssen, dann nehmt einfach irgendeine, es schmeckt sicher jede auf ihre Weise gut... wenn es aber um die Frage geht, welches Fach ihr studieren sollt, dann überlegt euch das gründlich, denn so ein Fachwechsel kostet nicht nur wertvolle Zeit (und Geld...), sondern bringt auch einen erheblichen bürokratischen Aufwand mit sich, ich sprech da aus eigener leidvoller Erfahrung. Cool

So far,

eure Krissi (die übrigens im Grunde gar kein so entscheidungsUNfreudiger Mensch ist...) 


Guten Tag liebe Hörer, guten Morgen liebe Studenten

Im schwäbischen Radio begann vor ein paar Jahrzehnten, so heißt es in einer Anekdote, ein Radiomoderator seine Mittagssendung mit den Worten: „Guten Tag liebe Hörer, guten Morgen liebe Studenten!“. Und besonders ältere Leute schimpfen hin und wieder über faule Studenten, ihre katastrophale Lebensführung und die langen ungewaschenen Haare. Außer natürlich der junge Fridolin von Hübners gegenüber. Der spielt Geige, ist sportlich und studiert was Anständiges: Medizin!  ;-)

 

Medizinstudenten, so heißt es, sind anders als die anderen Immatrikulierten. Fleißig und mit geregeltem Alltag. Pfeifendeckel! Natürlich schmeißen angehende Mediziner laute und coole Partys, schlafen morgens hin und wieder länger und lassen auch mal (unvernünftigerweise) eine Vorlesung sausen. Klar, der von den Dozenten vermittelte Stoff ist Lernabende füllend, häufig Referate hat man zu halten und Testate gibt es auch. Der Stundenplan ist voll und für ein Studium sehr verschult… dennoch findet man seine Freizeit mit ihren angenehmen Seiten.

 

Ausschlafen heißt es in den Semesterferien hingegen nur begrenzt. Der Medizinstudent muss im Laufe seines Studiums mehrere Praktika absolvieren.

Da wäre im ersten Studienabschnitt (der Vorklinik) ein dreimonatiges Pflegepraktikum. Viele Kommilitonen haben dieses schon nach dem Abitur an einem Stück hinter sich gebracht. Andere teilten es auf drei einzelne Monate auf und lernten somit in den Semesterferien den Krankenhausalltag kennen. Hierfür ist das KPP (Krankenpflegepraktikum) nämlich gedacht. Dem angehenden Arzt soll von Anfang an der Alltag im Krankenhaus ein Begriff sein. Auch der Patientenkontakt kann so geübt werden.

 

Nach dem ersten Staatsexamen (dem ehemaligen Physikum) leistet man in den Semesterferien so genannte Famulaturen ab. Hier darf man dem Arztalltag auf Station frönen. Erste praktische Tätigkeiten (wie beispielsweise die Blutentnahme) werden geübt und man kann erstmals den ganzen Vorlesungsstoff praktisch umgesetzt sehen.

 

Zu guter Letzt endet das Studium mit dem Praktischen Jahr (PJ). Das Jahr gedrittelt verbringt man ein Tertial in der Chirurgie, eines in der Inneren und eines dort wo man will… der Fantasie sind hier (kaum) Grenzen gesetzt. Dieses wirklich PRAKTISCHE Jahr bereitet einen endgültig auf den kommenden Berufsalltag vor und endet mit dem zweiten Staatsexamen! Lassen sie mich Arzt, ich bin durch.


Der neue Shootingstar: Jura an der UdS

Jura? Jura ist trocken, langweilig, man liest an der Uni den ganzen Tag nur öde Paragraphen, bis man irgendwann über den Gesetzesbüchern einschläft. Man wird während des Studiums der Rechtswissenschaften zu einem spießigen Paragraphenreiter ausgebildet, der in seinem späteren Berufsleben nix kann, außer armen, unschuldigen Bürgern Abmahnungen en masse ins Haus flattern zu lassen.

Ja, das sind so die Gerüchte, die tatsächlich in den Köpfen der Menschen umherschwirren. Und sie halten sich sehr hartnäckig. Leider. Aber vielleicht haben diese Leute auch (teilweise) Recht... an manchen Unis mag der Juristen-Alltag so wie oben beschrieben vielleicht wirklich aussehen?! Ich kann euch jedoch aus eigener Erfahrung versichern, dass dies an einer bestimmten Uni ganz sicher nicht der Fall ist: an der Universität des Saarlandes natürlich, wo sonst? Cool

Nein, ich wurde zu dieser Aussage von niemandem gezwungen, und ich sag das auch weder, weil mir dafür eine hohe Summe Geld bezahlt wird, noch tu ich es aus Werbezwecken! Wink

Die Zeitschrift "Karriere" beweist es: Als "Shootingstar" rankte die Zeitschrift in ihrem aktuellen Hochschulranking 2007/2008 die Rechtswissenschaft der Universität des Saarlandes auf Rang drei der Top-10-Liste der deutschen Spitzen-Jura-Fakultäten!

Was die Rechtswissenschaft in Saarbrücken vornehmlich von anderen deutschen Universitäten unterscheidet, sind die bereits während des Studiums durch eine Zusatzausbildung erlernbaren praxisbezogenen Fähigkeiten. Die Studenten können dadurch das erwerben, was normalerweise erst im Berufsalltag erlernt wird, also überfachliche, speziell in den Juristenberufen gefragte Fähigkeitenwie Konfliktmanagement und kommunikative Kompetenz. Denn was tut man, wenn der Mandant in Tränen ausbricht, die Zeugen sich in die Haare kriegen oder ein Plädoyer aus dem Stehgreif gehalten werden muss, weil der Staatsanwalt dem Mandanten plötzlich Dinge vorwirft, auf die man gar nicht gefasst war? So sollen Gesprächsführung und Rhetorik, Vernehmungslehre und -technik sowie Mediation vermittelt und eingeübt werden. Kommunikative und soziale Kompetenzen wie Kooperations-, Konflikt-, Kritik- oder Teamfähigkeit, Einfühlungs- und Durchsetzungsvermögen und Führungsqualitäten stehen dabei im Mittelpunkt. Wenn man das Zertifikat "Schlüsselkompetenzen" dann schließlich nach 5 Semestern à 2-3 Semesterwochenstunden in der Tasche hat, meistert man selbst solche Situationen (s.o.) mit Leichtigkeit, und hat natürlich auch bei Bewerbungen bessere Chancen als andere.

So, das wars für heute,

noch ein schönes Wochenende...

...wünscht euch Krissi!


Veranstaltungshinweis zu Stipendien und Studienfinanzierung

Im Rahmen der Info-Woche "Studienfinanzierung" findet am 02. Juli in der Aula der Universität ein Vortrag rund um Studienfinanzierung statt. Inhalt dieses Vortrages wird die Vorstellung mehrerer Möglichkeiten zur Finanzierung sein, wie zum Beispiel BAföG, Studienkredite und besonders Stipendien. Denn, was die meisten nicht wissen: um ein Stipendium zu bekommen, zählen nicht immer nur die gute Noten. Wer also jetzt schon Interesse hat, die verschiedenen Möglichkeiten der Studienfinanzierung kennenzulernen, dem sei diese Veranstaltung wahrlich ans Herz gelegt.

Zudem präsentieren sich in der Info-Woche noch verschiedene Stiftungen im Foyer der Mensa. Hier können sich interessierte Studienanfänger Informationen zu den verschiedenen Finanzierungsmöglichkeiten geben lassen. Also, nix wie hin.

Wer jetzt trotzdem noch Fragen hat oder jetzt erst recht mehr wissen will, der kann auch mal im AStA der Universität, beim Referat für Studienfinanzierung, vorbeischauen. Hier gibt es viele Tipps und Hilfestellungen rund um das Thema: http://www.asta.uni-saarland.de/asta/studienfinanzierung/

Gruß Alex. 


Schwul-Lesbisches Studentenleben in Saarbrücken

Natürlich gibt es in Saarbrücken für Homosexuelle nicht die Vielzahl von Anlaufstellen und Veranstaltungen wie etwa in Berlin oder Köln. Allerdings hat Saarbrücken trotzdem einiges und sicher mehr, als man für eine Stadt dieser Größenordnug erwarten würde, zu bieten.

Zunächst gibt es da jeden zweiten Samstag im Monat die "warmen Nächte" in der Garage. Hier feiern nicht nur Schwule und Lesben, denn die Party ist auch bei vielen Heteros sehr angesagt. Des Weiteren gibt es den sogenannten "Checkpoint" in der Mainzer Straße. Hier gibt es alle möglichen Informationen zum homosexuellen Leben in Saarbrücken. Außerdem ist der "Checkpoint" auch eine Art Treffpunkt, um mit Gleichgesinnten in Kontakt zu treten. Wie in fast allen größeren Städten gibt es mittlerweile auch in Saarbrücken jeden Sommer den "Christopher-Street-Day". Zudem gibt es sehr viele gesellige Kneipen, die bei homosexueller Kundschaft sehr beliebt sind, wie zum Beispiel die "Madame", das "Mademoiselle" und das "Boots" in der Mainzer Straße.

Alles in Allem ist das homosexuelle Leben in Saarbrücken fest verankert und bietet zahlreiche Möglichkeiten sowie selten Intoleranz.

Gruß Alex.  


Studieren mit Behinderung

Ob chronisch krank oder "nur" körperlich behindert, der Alltag ist in dieser Situation etwas anders und wirkt sich somit auch auf das Studium aus. Ansprechpartner in diesen Fällen ist Dipl.-Psych.Ulrich Moldenhauer, Beauftragter für Behindertenfragen der Studierenden an der UdS. Herr Moldenhauer (UM) stand studyblog.de (SB) Frage und Antwort:

SB: Herr Moldenhauer, sie sind der Behindertenbeauftragte der Universität des Saarlandes. Was sind ihre Aufgaben?

UM: Das stimmt nicht ganz. Ich bin "Beauftragter für Behindertenfragen der Studierenden". Für die Beschäftigten der Universität ist dies Frau Emmy Mühlnikel-Bach.
Mein Aufgabengebiet sind die Fragen, mit denen Studierende , die körperlich behindert oder chronisch krank sind, zu tun bekommen, wenn sie sich überlegen, an dieser Universität zu studieren bzw. bereits hier im Studium sind. Die Zahl der Studierenden mit körperlichen Behinderungen ist derzeit noch relativ klein. Die Zahl der Studierenden mit chronischen, z.T. lebensbedrohlichen Erkrankungen ist sehr viel größer. Für beide Gruppen bin ich der Ansprechpartner.
Bei Anträgen auf Befreiung von Studiengebühren aufgrund einer körperlichen Behinderung oder chronischen bzw. gravierenden Erkrankung (körperlicher oder psychischer Natur) muss ich eine Stellungnahme verfassen. Studierende mit einem Schwerbehindertenausweis ab 50% werden dabei generell von den Studiengebühren befreit.
Eine Übersicht über das Tätigkeitsfeld gibt die neue Internetseite: http://www.uni-saarland.de/studium-mit-behinderung/
Sie war ursprünglich nur für Sehbehinderte gedacht, wir haben uns aber entschlossen, sie für den ganzen in Frage kommenden Personenkreis zu erweitern. Damit Sehbehinderte sie nutzen können, ist sie entsprechend programmiert. Dadurch erscheint sie optisch einfacher, als es nach dem heutigen Stand möglich wäre. Dies ist aber unvermeidlich.
"Daneben" bin ich noch der Leiter der Psychologisch-Psychotherapeutischen Beratungsstelle (PPB), die bekanntlich allen Angehörigen der Universität zur Beratung in "psychologischen Fragen" offen steht.

SB: Sind sie auch für die Homburger Studenten (Mediziner, Biologen, etc) zuständig?

UM: Ja

SB: Gibt es weitere Stellen an der UdS an die sich ein körperlich eingeschränkter Student wenden kann?

UM: Ich wüsste keine Stelle, an die er sich nicht wenden kann.

SB: Die Räumlichkeiten der Universität befinden sich teilweise in alten Kasernengebäuden. Ist barrierefreies studieren mit Behinderung so kompliziert wie es sich für den ein oder anderen Studieninteressierten anhören mag?

UM: Ja leider. Es hat sich in den letzten Jahren zwar vieles getan, dennoch stellt das Studium an der Universität des Saarlandes für Studierende mit Behinderungen eine großer Herausforderung dar. Das Studieren in Homburg ist z.B. für Rollstuhlfahrer derzeit noch nahezu unmöglich, zumindest in der Vorklinik.
Für die auf dem Campus wohnenden Rollstuhlfahrer sind erhebliche, im Grunde unzumutbare Barrieren auf ihrem Weg zur Mensa bzw. der Bushaltestelle des Wohnheimes E zu überwinden. Auf der letzten Sitzung des Beirats, der sich um die Belange von Studierenden mit Behinderungen kümmert, sind diese Dinge wieder zur Sprache gekommen. Für den Weg zur Bushaltestelle ist vom Facility Management der Universität unverzügliche Abhilfe zugesagt worden. Der Weg zur Mensa soll kommen. Wann, ist hier aber noch offen.

SB: Der Musiksaal ist nicht barrierefrei zu erreichen und derzeit Thema im AStA. Gibt es schon eine Lösung und wie lange wird es dauern?

UM: Nein, leider nicht. Allen Angehörigen des Arbeitskreises ist klar, dass gerade der Musiksaal, der ja so häufig auch Ort wichtiger Veranstaltungen ist, barrierefrei erreichbar sein muss. Ich hoffe sehr, dass es dem Arbeitskreis hier gelingen wird, die Universität zum Einbau eines Fahrstuhls zu bewegen.
Die kommenden Baumaßnahmen werden es Körperbehinderten zusätzlich erschweren, sich auf dem Uni-Gelände zu bewegen. Insbesondere die Zugänglichkeit der Bibliothek wird stark eingeschränkt sein. Hier schlägt der Beirat vor, einen "Hol- und -bring-Dienst" einzurichten, der den Studierenden mit Mobilitätseinschränkungen die Bücher zugänglich macht, die sie brauchen.
Auf unserer neuen Internetseite wollen wir jeweils über die mit den Baumaßnahmen verbundenen Einschränkungen berichten.
Bis zum Umzug in das geplante Servicecenter ist die Psychologisch-Psychotherapeutische Beratungsstelle (PPB) im Gebäude B 6 2 untergebracht. Studierende, die mich in meiner Eigenschaft als Beauftragter für Behindertenfragen aufsuchen wollen, können die Räume der PPB aus eigener Kraft nicht erreichen. Für diese steht mir nun aber ein Raum in Gebäude C 5 2 (Erdgeschoss) zur Verfügung, der nach telefonischer Anmeldung in der PBB für Gespräche genutzt werden kann. Damit ist wenigsten eine Barriere verschwunden.
Es gibt noch viel zu tun. Der Zeitpunkt, wo wir uns zufrieden zurücklehnen können liegt noch in weiter Zukunft. Ich habe aber während meiner 6- monatigen "Amtszeit" den Eindruck gewonnen, dass alle Beteiligten guten Willens sind ihren Beitrag zu leisten, damit die Saaruni tatsächlich von allen für das Studieren Berechtigten genutzt werden kann.

SB: Vielen Dank!

(Sascha)


Alle Jahre wieder...

...(und an diesem Wochenende zum 34. Mal!) lockt das Saarbrücker Altstadtfest tausende Besucher aus der gesamten Region in die attraktive Altstadt bzw. in das Gebiet zwischen dem St. Johanner Markt und dem Theatervorplatz.

 

                          

Wie man anhand des Fotos leicht erkennnen kann, war gestern Abend ne Menge los, vor allem vor der Bühne auf dem Theatervorplatz drängten sich gegen Abend die Menschen, um den Klängen von Stefanie Heinzmann (der Gewinnerin von Raabs Castingshow...) und ihrer 9-köpfigen Band zu lauschen. Aber auch Tanzwütige kamen auf ihre Kosten, und zwar auf dem so genannten "Tanzboden" mitten auf dem St. Johanner Markt, auf dem Jung und Alt das Tanzbein zu beliebten Songs wie "Rock Around The Clock" oder Lou Begas "Mambo No.5" schwingen konnten. Und natürlich kam auch der Kommerz nicht zu kurz: Zahlreiche Verkaufsstände luden mit Schmuck aus den verschiedensten Ländern, Edelsteinen, CDs, Büchern, Kleidung, etc. zum hemmungslosen Shopping ein. Nicht zu vergessen: Für Gaumenfreuden wurde - ganz klar - auch gesorgt.

Und auch heute heißt es wieder: Nix wie hin in die Saarbrücker Altstadt, denn Folgendes steht heute auf dem Programm: http://www.altstadtfest-saarbruecken.de/de/programm/index_so.html

Viel Spaß wünscht euch Krissi Smile


Das AStA-Open 2008

Am 6. Juni fand das AStA-Open Air auf dem Uni-Campus statt. Dieses Fest mit viel Musik, Essen und Trinken und einer Menge netter Menschen, ist das größte alljährliche Fest auf dem Campus. Doch in diesem Jahr wurden die Dimensionen noch um einiges erweitert. Zum ersten mal in der Geschichte des AStA-Open gab es zwei verschiedene Bühnen, eine Open-Air Bühne auf der AC-Wiese und eine Bühne in der Aula. Und auf diesen zwei Bühnen gaben sich acht großartige Bands, darunter große Namen wie "Vokale Küche" aus München und "Slave" aus Pforzheim, aber auch vier regionale  Bands u.a. "Afropolar" und "Zebrastoff" die Ehre. Insgesamt ein Mix, bei dem sicher jeder auf seine Kosten kam und auch zeitweise strömender Regen hielt die Besucher nicht davon ab, ausgelassen vor der Bühne zu tanzen.

Der Eintritt war wie jedes Jahr frei und auch die Getränkepreise sehr studentenfreundlich. Nachdem die Livemusik im Freien gegen 22.00 Uhr zu Ende war und die restlichen Bands wegen dem andauernden Regen in die Aula verlegt wurden, ging es dort ab 2 Uhr mit verschiedenen DJ's in der lounge-artig dekorierten Aula bis in den frühen Morgen weiter. Ein studentisch  organisiertes  Festival dieser Größe ist an der UdS eine absolute Neuheit, die Dank einer guten Organisation durch den AStA und zahlreiche fleißige Helfer ein reibungsloser Erfolg wurde, welcher sich nur zeitweise durch das schlechte Wetter gefährdet sah. Dementsprechend kann ich das AStA-Open im nächsten Jahr jetzt schon wärmstens empfehlen.
 
Gruß, Alex 

 


Des Studenten liebstes Hobby...

Hallöchen ihr Lieben!

Heute werd ich euch mal von einer nicht ganz so schönen Möglichkeit, sich neben Public Viewing und Co. die Zeit zu vertreiben, erzählen... es ist etwas, was die meisten nicht wirklich gerne machen, was aber nunmal sein muss - sowohl in der Schule als auch im Studium - und am besten das ganze Leben über! Na? Habt ihr's erraten? Richtig, es geht... tadadadaaa... ums LERNEN! Jawoll!

Lernen... davon haben wir wohl alle nach dem Abitur erstmal genug (gehabt), denn wenn man sein Abi endlich in der Tasche hat, will man ne ganze Zeit lang nix mehr von Lehrbüchern, Skripten und sonstigen Lernutensilien wissen. Zumindest MIR ging es so! Innocent

Aber nachdem man sich dann ein paar Monate vom Abistress erholt hat, fällt der Start in ein Studium nicht mehr ganz so schwer, und viele Studenten wissen auch sicher die Freiheiten, die das Studium im Gegensatz zum schulischen System bietet, zu schätzen. Und je nachdem, für welches Fach (bzw. welche Fächer) man sich entscheidet, ist diese Freiheit natürlich mehr oder weniger stark ausgeprägt, ebenso wie der Lernaufwand. So munkelt man, dass Lehramtsstudenten etwas weniger zu tun hätten als diejenigen, die sich einen Bachelor/ Master-Studiengang ausgesucht haben oder das Ende ihres Studiums mit einem (bzw. zwei) Staatsexamen krönen wollen. Ist aber nur so'n Gerücht Cool

Wenn man sich allerdings - so wie ich - mit nur einem Fach nicht zufrieden gibt, sondern noch 2 weitere studiert (eine nette Dame (KEINE Ironie!) des juristischen Prüfungsamtes meinte (aus Spaß), ich sei wohl nicht ausgelastet...), ist es ratsam, sich schon so früh wie möglich um einen Platz in einer psychotherapeutischen Anstalt zu bemühen! Wink

Na denn, 

frohes Schaffen!

Eure sich im Klausurenstress befindende Krissi

 

 


Olé Olé-Public Viewing in Saarbrücken

Die Sonne scheint, die deutsche Elf siegt. Beste Voraussetzungen für ein erneutes "Sommermärchen". Da macht es jedem Fußballfan Freude, sich in gemütlicher Runde dem Fußballfest hinzugeben. Spätestens seit der WM 2006 ist das Fieber im Lande ausgebrochen und seitdem gibt es auch in jedem noch so kleinen Ort und auf jedem freien Stück Wiese das sogenannte "Public Viewing".

In Saarbrücken ist der größte Bildschirm für Fußballverrückte wohl auf dem Platz vor der Kongresshalle zu finden. Dort feiern die Massen ihre Stars und Mannschaften. Desweiteren kann man am Strand von Potato Island Spiele schauen sowie in vielen Kneipen in der City, wie etwa dem Mono. Natürlich ist auch die Uni voll in Fußballlaune und gibt den Studierenden die Möglichkeit, nach den anstrengenden Veranstaltungen die Spiele anzuschauen. Alle Deutschlandspiele, und ab dem Viertelfinale jedes Spiel, wird beim Public Viewing in der Mensa gezeigt. Wer es lieber in "Kneipenatmosphäre" geniessen will, setzt sich ins AC-Café oder schaut im Canossa vorbei. Dort findet man immer begeisterte Fußballfans, die miteinander jubeln und feiern.

So lässt sich jetzt nur noch hoffen, dass Deutschland ins Finale kommt und Europameister wird, wobei auch all die anderen Begegnugen sicherlich ihren Reiz haben und die Fußballeuphorie mittragen.

Gruß Alex. 


Leinen los!

Es lebe das Vorurteil: Mathematiker sind verpickelte Waschlappen, deren Alltag aus Zahlenspielen besteht und die keiner Frau näher als 5 Meter kommen (außer beim Nachhilfeunterricht).

 

Jedoch sollte die tiefste Voreingenommenheit gegenüber Zahlenjongleuren einen nicht vom Leben abhalten. Genau das würde nämlich passieren, sollte man versuchen, ohne Mathematik den Alltag zu bestreiten. Hah! Wer denkt schon beim Wetterbericht, beim U-Bahn-Fahren oder beim Päckchenverschicken an Mathematik?

 

Latein mag – Intoleranz jucheee – tot sein, die Zahlenlehre is still alive!

 

Rund 600 qm (schaut her, schon wieder zahlen ;-) ) Ausstellungsfläche stehen Interessierten zur Verfügung, wenn am 25. Juni ab 13 Uhr das Matheschiff in Saarbrücken anlegt. 5 Tage lang laden über 30 Exponate zum Mitmachen, Mitforschen und Ausprobieren ein. Der Clou: Das Schiff ist wirklich ein Schiff. Der ca. 105 Meter lange Kahn „MS Jenny“ ankert vor dem Staatstheater.

 

Mehr Infos bekommt ihr hier!

 
Sascha


"Tag der offenen Tür" an der UdS

Hallöchen,

noch ein wichtiger Hinweis an alle Schüler, Studieninteressierte, Freundinnen und Freunde der Universität und alle anderen Interessierten:

Die Universität des Saarlandes öffnet am Samstag, den 21. Juni 2008 ihre Tore zum "Tag der offenen Tür"! 

 

Ab 9 Uhr werden

-(Kurz-)Vorträge zu mehr als 200 Themen
-Podiumsdiskussionen
-Ausstellungen

-Laborführungen

-Gespräche
-Musik
-Theater
-Filme
-Spiele

und vieles mehr geboten! Und für das leibliche Wohl ist natürlich auch durch leckeres Essen und Getränke gesorgt! 

Das komplette Programm könnt ihr euch hier ansehen: http://www.uni-saarland.de/de/info/tdot/   

Also, nix wie hin!

Viel Spaß wünscht euch

eure Krissi Smile

 


Da kommt kein Sudierender herum- Referate.

Mindestens so präsent wie Vorlesungen, Seminare, Übungen und ähnlichem, ist für alle Studierenden das wissenschaftliche Arbeiten. Eine besonders beliebte Form ist das Referat. Die meisten Studierenden werden nicht darum herum kommen, eins zu halten.

Dabei ist die Anforderung und die Art und Weise der Gestaltung vom Dozenten und Studienfach abhängig. Allgemein gibt es aber ein paar Regeln und Tipps, um ein gutes Referat vorzubereiten und zu halten.

Ab gehts, hier kommt eine Art Anleitung.

Referate sind kurze Vorträge, die die anderen Studierenden, eines Seminars zum Beispiel, über einen Aspekt des Themas informieren sollen. Ist die Themenstellung klar, geht es an die Arbeit. Zunächst sollte man sich einen Überblick über das Thema verschaffen, indem man sich die nötige Literatur beschafft und viel liest. Dabei ist es wichtig, auch nur das zu lesen, was für das Thema wirklich von Bedeutung ist. Das ist nicht immer so leicht abzugrenzen, erspart einem aber ein Menge zusätzliche Arbeit. Wichtig ist, früh genug mit der Recherche zu beginnen, um bei Problemen oder Fragen noch mit dem Dozenten darüber sprechen zu können. Hat man sich einen Überblick verschafft, gilt es, das Thema mit eigenen Argumenten einfach und verständlich darzustellen. Hierbei ist es hilfreich, sich im Vorfeld eine Struktur zu überlegen, damit nicht am Ende alles durcheinander kommt.

Bei vielen Referaten wird ein sogenanntes Thesenpapier verlangt. Dort soll anhand von kurzen Sätzen und Stichpunkten die Stuktur und die Argumente für die Kursteilnehmer visuell dargestellt werden, quasi als eine Art Leitfaden. Außerdem dient es später auch als Diskussionsgrundlage.

Wichtig ist aber der Vortrag des Referats an sich. Die Zeit bemisst sich nach den Anforderungen des Seminars und kann zwischen 10-30 Minuten betragen. Das kommt einem  im Vorfeld immer ziemlich lang vor. Aber die Zeit verfliegt oft schneller, als man denkt.

Tipp: tragt das Referat am besten am Tag vorher einem Freund oder einer Freundin vor. Damit kann man sich in dem, was man sagen will noch festigen und die Zeit, die man benötigt, abmessen. Für den Vortrag gilt, dass man klar und deutlich spricht. Gerade bei Studienanfängern ist es anfangs schwierig das Referat völlig frei vorzutragen. Das Thesenpapier kann hierbei aber als Hilfe dienen. Wenn man langsam und deutlich lesen kann, dann darf ein Referat auch komplett abgelesen werden. Am besten man schaut, welche Form einem am besten liegt. Hierbei gilt natürlich: Übung macht den Meister.

Gegen die Aufregung helfen eigentlich nur gute Nerven und die Vorstellung, dass die anderen Kursteilnehmer nackt vor einem sitzen, dann ist die Situation, vor einem versammelten Kurs ein Thema darzustellen, nur noch halb so schlimm. 

Gruß Alex. 

 


«zurück   1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15  vor»