also meine Vorstellung eines wissenschaftlichen Labors hat ja lange Zeit geschwankt zwischen Horrorlabor à la Frankenstein und einem Ort der absoluten Mysterien. Überall seltsame Geräte, blubbernde und zischende Flüssigkeiten in allen Farben, ein kleiner buckliger Gehilfe namens Igor... Irgendwann hab auch ich dann mal gemerkt, dass in so einem Labor eigentlich keine gruseligen oder geheimnisvollen Dinge vorgehen. Ein Labor steht für die pure Wissenschaft mit spannenden Experimenten und tollen Entdeckungen.
Und genau diesen Ort könnt Ihr nun genauer unter die Lupe nehmen und dort sogar selbst einige Experimente durchführen. Sieben Schülerlabore der technisch-naturwissenschaftlichen Fächer an der Uni und HTW stehen euch fünf Tage lang zur Verfügung, um in der Gruppe spannende Experimente selbst durchzuführen.
Vom 13. - 17. Oktober stehen Euch unter anderen das NanoBioLab der Chemie, das SinnTec Labor der Mechatronik oder das Mikrobiologielabor an der HTW zur Verfügung. Teilnehmen können Schülerinnen und Schüler der gymnasialen Klassen 8-10. Und wie es sich für ein Wissenschaftscamp gehört, werdet Ihr auf dem Campus untergebracht. Dort ist dann auch für Verpflegung, sowie ein abendliches Rahmenprogramm gesorgt.
Weitere Informationen und Möglichkeiten zur Anmeldung findet Ihr unter:
Wusstet ihr eigentlich schon, dass ihr an der Universität des Saarlandes nicht nur deutsche Studiengänge studieren könnt, sondern dass es außerdem die Möglichkeit gibt, international ausgerichtete Studiengänge zu absolvieren? Die UdS hat sogar als einzige deutsche Universität das
Privileg, in bestimmten Fächern einen französischen
Universitätsabschluss zu verleihen. Außerdem werden so genannte "integrierte Studiengänge" angeboten, das heißt ihr studiert zu einem Teil an einer der Partneruniversitäten im Ausland, und habt dann am Ende eures Studiums einen Abschluss beider Universitäten!
Die international ausgerichteten Studiengänge im Überblick:
Das Wintersemester hat begonnen und in wenigen Tagen starten auch die Lehrveranstaltungen. Und obwohl eurer Stundenplan vielleicht schon fertig ist und ihr fast alle Infos über eure Studienfächer habt, bleiben immer noch Fagen offen. Daher empfehle ich euch, zu den Einführungs- bzw. Orientierungsveranstaltungen zu gehen, die die jeweiligen Fachrichtungen anbieten. Veranstalter sind Dozenten und/ oder Fachschaften. In dieser Zeit - meistens eine Stunde - werden Informationen zu Studienaufbau, Inhalte der Lehrveranstaltungen und Prüfungsvoraussetzungen gegeben. Natürlich könnt ihr auch Fragen stellen, zum Beispiel, ob euer Stundenplan noch optimiert werden kann. Da diese Einführungsveranstaltungen oft vor Beginn der Lehrveranstaltungen liegen, kann der Stundenplan geändert werden.
Für die Philosophische Fakultät 4 zum Beispiel findet am Mittwoch, 15.10. 2008 ein gemeinsamer Orientierungstag statt. Studierende der Fächer Germanistik (10-13.30Uhr), Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft und Translation (11.30-12.30Uhr), Anglistik (13-14Uhr) und Romanistik (ab 16Uhr) werden im Musiksaal der Universität (Gebäude C5.1) genauer informiert. Für die Studienanfänger des BA Romanistik gibt es noch einmal einen gesonderten Informationstag: Montag, 13.10.2008 ab 16Uhr im Gebäude C5.2/ Raum 401/ 3.Stock.
Schaut, wann "eure" Veranstaltungen stattfinden und fragt am besten in den Sekretariaten eurer Fachrichtungen nach, ob es eine Änderung gibt bzw. ob noch zusätzliche Info-Veranstaltungen stattfinden.
In diesem Sinne wünsche ich euch einen stressfreien, geregelten Studienanfang!
Heute gehts schon wieder um meinen Studienbeginn, und zwar im Besonderen um den "juristischen". Wie ihr vielleicht noch aus vorigen Beiträgen wisst, habe ich anfangs Jura nur im Nebenfach studiert, war aber nach zwei erfolgreich absolvierten Semestern (ein bisschen Angeben muss sein, sorry! ) so begeistert, dass ich nun zum kommenden Semester ins Hauptfach wechseln werde.
Wenn manch einer an ein Jura-Studium denkt, dann hat er folgende Horrorvision vor seinem geistigen Auge: Er (bzw. "Sie"... wir sind ja emanzipiert hier, ne?) sitzt vor einem riesigen Berg an Gesetzesbüchern,die man natürlich ALLE auswendig können muss (klar, was macht man schon in Jura, außer Gesetze auswendig lernen?), und das in möglichst kurzer Zeit. Man verbringt 3/4 seines Lebens in öden Bibliotheken, um 1000 Seiten dicke, verstaubte Bücher zu wälzen, die man aber leider sowieso nicht versteht, da jedes 3. Wort ein Fremdwort oder ein juristischer terminus technicus ist, mit dem man mal so gar nix anfangen kann. Schleppt man sich dann morgens um 7 Uhr todmüde in die Vorlesung (und Jura-Vorlesungen fangen natürlich IMMER um 7 Uhr morgens an), dann wird man von einem laaangweiligen, humorlosen und senilen Professor so lange zugelabert, bis man es nicht mehr aushält und die Vorlesung fluchtartig verlassen muss, um sich stark koffeinhaltige Mittel zuzuführen.
Aaaaber, ich kann euch beruhigen: Das oben genannte spiegelt sich NICHT in der Realität wider... Nein, ganz im Gegenteil: man muss weder Gesetze auswendig lernen, noch sind die Professoren senil und humorlos (einige haben gar einen ausgezeichneten Humor, der jede Vorlesung zu einem ganz besonderen Ereignis aufwertet!) und Vorlesungen beginnen meist auch zu Uhrzeiten, die sich auch für einen Studenten ganz gut aushalten lassen!
Ein Jura-Studium ist zwar kein Kinderspiel, aber wenn ihr mit Ehrgeiz und Fleiß an die Sache herangeht, und das Fach nicht nur deshalb studieren wollt, weil ihr nicht wisst, was ihr sonst studieren sollt oder ihr auf nen Studienplatz in Medizin zu lange warten müsstet, da ihr euer Abi leider nur mit 4,0 bestanden habt, dann seid ihr bei den Juristen mit Sicherheit nicht an der falschen Adresse!
So sieht übrigens das architektonische Meisterwerk aus, in dem ihr euer Jura-Studium an der Universität des Saarlandes absolvieren dürft:
Ich hoffe, ich konnte euch ein wenig die Angst vor dem Studium der Rechtswissenschaften nehmen und wünsche euch eine schöne Woche,
eure Kristina
P.S.: Nicht vergessen: Zu Beginn des Semesters findet eine von Studenten organisierte Informationsveranstaltung statt! Dort könnt ihr all eure Fragen rund um das Jura-Studium stellen und erhaltet konkrete Angaben zu benötigten Lehrbüchern etc.!
Ich möchte euch heute eine Information geben, die für die Studienfindung nicht unerheblich sein wird: wie finde ich meinen Wunschstudiengang an der UdS, von dem ich schon soviel tolles gehört habe?? So oft haben Studenten in höheren Semestern schon den Namen erwähnt und dennoch finde ich den Studiengang nicht . Nun, das liegt vielleicht daran, dass diese Studenten noch im Magistersystem studieren und sich mit den neuen Bachelor-Studiengängen( dazu guckt euch auch die Artikel von Kristina an!!) und deren Namen nicht auseinandergesetzt haben. "Naja, ich habe meinen Magister ja eh bald - was brauch` ich mich über das Bachelorsystem zu informieren...". Konsequenz: wer von seinem Magisterstudiengang schwärmt, nennt einen anderen Titel des Studienfaches. Zum Beispiel konnte man bis zum Wintersemester 2007/2008 den Magisterstudiengang "Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft", sprich Komparatistik studieren; dieser Studiengang wird im Zuge der Einführung des Bachelorsystems umbennant in "Bachelor of Arts Vergleichende Sprach- und Literaturwissenschaft sowie Translation (VSLT)". Wer bisher Kunstgeschichte studierte und dieses Studienfach anderen zukünftigen Studenten empfehlen möchte, der sollte bitte vom Bachelorstudiengang "Bildwissenschaften der Künste" sprechen - somit entgeht man zukünftig der allgemeinen Verwirrung. Ein weiteres Beispiel ist der Studiengang "Vor- und Frühgeschichte": noch wird hier im Magistersystem gelehrt, doch die Umwandlung in einen Bachelorstudiengang mit dem Namen "Altertumswissenschaften" ist in Arbeit. Leider gibt es auch Studiengänge, die bald komplett ohne Ersatz von der Bildfläche verschwinden werden. "Der Studiengang der Informationswissenschaften läuft aus. Ab dem WS 2007/2008 werden daher auch keine neuen Studierende aufgenommen." (nachzulesen hier ).
Bei vielen Magisterstudiengängen wurde im Zuge der Einführung und Umstellung auf das Bachelorsystem der Name des Studienganges verändert. Daher achtet bitte darauf und informiert euch in den Fachbereichen, auf der Homepage der Universität des Saarlandes oder bei der Zentralen Studienberatung!
mir ist letztens wieder aufgefallen, dass auf unserem Campus so einige Gebäude stehen, die man als Student eingentlich garnicht bis sehr selten betritt, die aber trotzdem ständig von anderen, sehr beschäftigt aussehenden Leuten betreten und verlassen werden. Was geht dort vor? Etwa geheime Experimente oder andere mysteriöse Sachen?
Das mit den Experimenten trifft die Sache schon ganz gut. In den meisten Fällen sind diese aber weniger geheim. Denn es handelt sich um Forschungseinrichtungen, die sich auf dem Campus niedergelassen haben, um in Kooperation mit der Uni Forschung zu betreiben. Ich stelle euch einige dieser Einrichtungen mal hier vor:
Eines der bekanntesten an der Uni ist wohl das DFKI (Deutsches Forschungszentrum für künstliche Intelligenz). Dort beschäftigt man sich vorwiegend mit Themen aus der IT- und Computerwelt wie Wirtschaftsinformatik, Sprachtechnologie, intelligente Benutzerschnittstellen oder auch Robotik. Das DFKI feiert dieses Jahr übrigens seinen 20. Geburtstag.
Weiterhin gibt es das Max Planck Institut für Informatik (MPI), wo man im Bereich der Informatik forscht (wer hätte damit gerechnet ). Das MPI ist bereits seit 1990 in Saarbrücken tätig und ist in die fünf Forschungsdepartments Algorithms and Compexity, Programming Logics, Computational Biology and Applied Algorithmics, Computer Graphics und Databases and Information Systems gegliedert.
Die nächste Forschungseinrichtung, die nächste Abkürzung. INM steh für Leibnitz-Institut für neue Materialien und die vorherrschenden Themen stammen seit 1987 aus dem Gebiet der Materialforschung, genauer die chemische Nanotechnologie und der Bereich Nanomaterialien und Grenzflächen. Alles in Allem Schwerpunkte, die derzeit auch viel Aufmerksamkeit in der Öffentlichkeit erhalten.
Einen ganz anderen Schwerpunkt erforscht das Centrum für Evaluation (CEval). Der Name verrät es mal wieder, hier beschäftigt man sich mit Evaluationen in den Bereichen Entwicklungszusammenarbeit, Bldung, Umwelt und Kultur.
Soweit die kurze Vorstellung ausgewählter Forschungszentren. Es gibt allerdings noch einige mehr, die nicht ganz unerwähnt bleiben sollen. So forschen im Umfeld der Universität weiterhin:
Insgesamt jede Menge zukunfts- und anwendungsorintierte Forschung im Umkreis der Universität. Strengt euch also fleißig an während des Studiums und vielleicht landet Ihr dann ja auch in einer dieser Ideenwerkstätten .
Bis zum nächsten Mal und ein schönes verlängertes Wochenende wünscht euch
Meine Vorredner haben euch ja schon ne Menge hilfreiche Tipps gegeben, was ihr für euren Studienbeginn so wissen müsst. In der Theorie klingt das ja immer alles ganz nett, aber wie sieht die Realität aus? Nunja, ich will euch heute mal erzählen, wie das bei mir damals (das Wort „damals“ bezeichnet in diesem Zusammenhang den
Herbst des Jahres 2006 ) so war:
Aaaalso: Ich hab mich zum Wintersemester 2006/2007 an der Universität des Saarlandes in die Fächer Informationswissenschaft (als Hauptfach), Jura (als Nebenfach) und Germanistik (ebenfalls als Nebenfach) eingeschrieben. Zu der Zeit gabs ja leider noch nicht diesen tollen Blog hier , in dem einem gesagt wurde, wie man seinen Stundenplan erstellt oder Ähnliches. Ich war also sozusagen auf mich allein gestellt und bin dann erst mal zu den Informationsveranstaltungen, die von den einzelnen Fachrichtungen zum Semesterbeginn angeboten wurden, hingegangen. Das würde ich euch übrigens auch empfehlen, da kriegt ihr dann noch zusätzlich zu den Infos zum Studium Insider-Infos zu den Profs etc. aus erster Hand.
Ähm ja, wo war ich? Ach so, ja richtig, bei meinem persönlichen Studienbeginn. Ich muss sagen, dass es etwas schwer war, die 3 Fächer so zu koordinieren, dass es keine Probleme mit zeitlichen Überschneidungen von Vorlesungen und Seminaren gab, aber ich habs irgendwie hingekriegt, auch wenn es bei den Anmeldungen zu Kursen im Fach Germanistik teilweise kleinere Rangeleien um die Anmeldelisten gab (da eben an einem bestimmten Tag um eine bestimmte Uhrzeit gerade zufällig JEDER der ca. 200 Studenten den gleichen Kurs belegen wollte...) aber schließlich hat dann doch noch jeder einen akzeptablen Platz in einem Kurs bekommen - wenn es auch nicht der Gewünschte war. In Informationswissenschaft war das alles weniger stressig, da es in diesem Fach (alle Semester zusammengenommen) nur ca. 300 Studenten gibt, da war das etwas relaxter
Und Jura... nunja, sagen wir mal so: es hat ein wenig Zeit gebraucht, bis man sich an den riesigen Hörsaal namens Audimax gewöhnt hatte. Es ist halt schon ein Unterschied, ob man mit 25 Leuten in einer Schulklasse sitzt oder im Audimax zusammen mit ca. 300 Studenten den weisen Worten eines Professors lauscht! Aber man gewöhnt sich ja bekanntlich an alles, insofern sollte auch das kein Problem sein
So, jetzt hab ich aber genug über mich und meinen Studienbeginn geredet, nicht dass hier noch jemand denkt, ich sei egozentrisch veranlagt... Ah nee, wartet... der Richtigkeit halber muss ich noch anmerken, dass ich in einem der oben genannten Fächer nicht mehr eingeschrieben bin, und das wäre Germanistik. Jura hat sich mittlerweile zum Hauptfach gemausert (neben Infowiss) und Wirtschaftsinformatik ist an die Stelle von Germanistik getreten. So... ich habe fertig
Wenn ihr noch Fragen habt, könnt ihr euch gerne an uns wenden (oder natürlich, wie Nathalie schon sagte: an die Studienberatung)! Und ganz wichtig: immer schön regelmäßig hier reinschauen, es werden noch weitere nützliche Tipps folgen!
wer kennt nicht die Frage an der Kasse: "Haben Sie eine Kundenkarte?". Hintergrund sind ja oft solche mehr oder minder sinnvollen Bonusprogramme wie Payback oder dergleichen. Und jetzt geht das auch an der Uni los?
Nein nein, keine Sorge. Keine tollen Prämien wie Kaffeekannen, Topfsets oder dergleichen durch das Belegen von Kursen. Dennoch werdet Ihr immer öfter feststellen, dass Ihr für erfolgreich abgeschlossene Vorlesungen, Seminare etc. Punkte erhaltet. Der Hintergrund liegt im so genannten ECTS-Leistungssystem.
ECTS steht für "European Credit Transfer System" und soll durch ein annähernd einheitliches Bewertungssystem über verschiedene Hochschulen im In- und Ausland hinweg dafür sorgen, dass eure Prüfungsleistungen auch an anderen Hochschulen anerkannt werden können. Das ist sinnvoll, wenn Ihr beispielsweise mal ein Auslandssemester einlegen möchtet und dort auch möglichst nahtlos Euer Studium weiterführen möchtet.
Das ECTS-Leistungssystem baut auf den drei "Grundsätzen" Information, gegenseitiges Einvernehmen und Dokumentierung der Studienleistung auf. Um dies zu gewährleisten, werden zwei Instrumente angewendet: zum einen das ECTS-Notensystem. Hierbei werden die Leistungen der Kursteilnehmer anhand einer Notenskala von A (Hervorragend) bis F (Nicht bestanden) bewertet. Das zweite Instrument sind die bereits erwähnten Punkte, die so genannten Credits, die man für eine erfolgreich abgeschlossene Veranstaltung einheimsen kann. Die Anzahl der Credits für eine Veranstaltung richtet sich nach dem Zeitaufwand, der mit dieser Veranstaltung verbunden ist. So erhält man für eine Vorlesung beispielsweise 3 Credits, für ein Proseminar inklusive Referat und Hausarbeit sogar 5 Credits. Die Summe der Punkte gibt Aufschluss darüber, wie weit Ihr im Studium bereits vorangekommen seid und kann auch von anderen Hochschulen nachvollzogen werden, da das ECTS-Leistungssystem als Standard dienen soll. Die Punkte, die Ihr erhaltet werden dauerhaft in euren Daten, also praktisch einem digitalen Studienbuch festgehalten.
An der Universität des Saarlandes arbeiten bereits viele Studiengänge mit diesem System (bspw. Informatik, Mechatronik, Medizin) und in naher Zukunft werdet Ihr in jedem Studiengang nach diesem Leistungssystem bewertet. Sammelt also fleißig Punkte .
Das neue Wintersemster 2008/2009 startet in wenigen Tagen und in wenigen Wochen beginnen die Lehrveranstaltungen. Vielen von euch wird es vielleicht einiges Kopfzerbrechen bereiten den eigenen Stundenplan zu erstellen. Ich möchte euch dazu einige Tipps geben.
Bei der Stundenplanerstellung solltet ihr euch zu allererst die Prüfungs- und Studienordnungen für das gewählte Fach durchlesen. Darin finden sich die verschiedenen Veranstaltungstypen, Aufbau und Inhalte des Studiums sowie die Prüfungen, die ihr während des Studiums ablegen müsst. Bei den Bachelor-Studiengängen solltet ihr euch den Durchschnitt der Creditpoints ausrechnen, so dass ihr in der Regelstudienzeit auf die Gesamtanzahl kommt. So habt ihr eine kleine Richtlinie, wieviele Kurse ihr im Semester belegen könnt. Bei der Anzahl der Semesterwochenstunden (SWS) ist es hilfreich, auch die Vor- und Nachbereitung einer Veranstaltung mit einzuplanen: so steht man am Ende des Semesters, wenn Klausuren geschrieben werden, nicht vor einem riesigen Berg Lernstoff, den man kaum zu bewältigen glaubt. Wer nebenbei noch arbeitet, sollte diese Zeit in seine Planung miteinbeziehen. Zum Beispiel wird im gastronomischen Bereich niemand auf Dauer bis spät in die Nacht arbeiten und dann am nächsten Tag früh morgens wieder aufstehen.
In einem weiteren Schritt liest man sich das Vorlesungsverzeichnis durch: dort erfahrt ihr, wann und wo Veranstaltungen stattfinden und wer sie leitet. Achtung: für manche Veranstaltungen muss man sich schon VOR dem Beginn online anmelden, um auf der Teilnehmerliste zu stehen. Informiert auch darüber im jeweiligen Fachbereich.
Was, wenn nun zwei Kurse parallel stattfinden? Dann solltet ihr euch informieren, ob die Veranstaltung jährlich oder semesterweise angeboten wird und ob sie Vorraussetzung für einen anderen Kurs ist, wie zum Beispiel in der Germanistik. In diesem Zusammenhang könnt ihr euch auch über Blockseminare erkundigen: sie finden nicht an regelmäßigen Terminen im Semester statt, sondern zu festgelegten Zeiten. Wenn ihr in der vorlesungsfreien Zeit Hausarbeiten schreibt, solltet ihr bei der Belegung vom Proseminaren nicht vergessen, dass man im Frühjahr nur sechs Wochen zur Verfügung hat.
Des Weiteren bietet die Zentrale Studienberatung Unterstützung für Studienanfänger bei der Erstellung des Stundenplanes an. Hier findet ihr mehrere Termine, zu denen man sich telefonisch oder persönlich anmelden kann. Der Studiendekan des jeweiligen Studienganges gibt einen Stundenplan als Empfehlung heraus, an dem man sich orientieren kann.
Ich hoffe, ich konnte euch etwas helfen. Hasta luego,
Mir ist in letzter Zeit öfters aufgefallen, dass ich über das Saarland und Umgebung eigentlich nicht soviel weiß wie ich dachte. Daher unternehme ich ab und an verschiedene Dinge, um mich etwas schlauer zu machen. Ich gehe in ein Museum - zum Beispiel war ich im Historischen Museum oder auch in der unterirdischen Burganlage mit den Kasematten - oder mache einen Ausflug in die benachbarte Gegend.
Das Zentrum für internationale Studierende organisiert unter anderem solche Exkursionen. Am nächsten Wochenende, also am Sonntag, 21.09.2008 findet eine Fahrt nach Verdun statt. Das Programm dieses Tages sieht folgendermaßen aus: um 08Uhr morgens geht es mit dem Bus los, um dann um 11Uhr in Verdun an der Führung durch das Fort Douaumont teilzunehmen. Es folgen Besichtigungen eines Schützengrabens, des Mémorials und des Dorfes Fleury. Während der Exkursion sind ein Historiker und auch ein/e ZiS-Tutor/in mit dabei.
Nach dem Besuch des Museums geht es wieder mit dem Bus zurück. Ankunft in Saarbrücken ist für 18Uhr geplant. Ich möchte euch daraufhinweisen, dass es in Verdun keine Möglichkeit gibt, etwas zu Essen oder zu Trinken einzukaufen, daher bringt euch selbst ein Lunchpäckchen mit. Das Ganze kostet 15 Euro. Anmelden kann man sich bis Freitag, 19.09.2008 von Montag bis Freitag von 11Uhr - 13Uhr im Raum 108 im Mensagebäude (Gebäude D4 1- EG). Es ist eine persönliche Anmeldung erforderlich. Mit einem Anmeldeformular reserviert man sich einen Platz im Bus.
Ich finde, eine solche Fahrt ist eine schöne Gelegenheit mit Freunden einen netten Tag zu verbringen und gleichzeitig alte Geschichte zu erleben . Hier könnt Ihr euch schon mal ein paar Infos einholen.
Ich wünsche euch einen schönen Tag in dieser Stadt mit Geschichte,
Da muss ich mich meiner Mitbloggerin glatt mal anschließen. Auch ich will Euch hier gute Tipps fürs (künftige) studentische Leben geben und hab mich noch nicht einmal vorgestellt. Das geht so natürlich nicht und wird nun nachgeholt.
Genau wie Nathalie wohne und studiere auch ich in Saarbrücken. Auch mein Studium neigt sich stark dem Ende entgegen und die Abschlussprüfungen rücken in Sichtweite. Somit hab ich meine Fächer Informationswissenschaft, Erziehungswissenschaft und BWL nahezu hinter mich gebracht. Was danach kommt... naja sooo genau weiß ich das noch nicht, aber da ergibt sich schon noch was . Auch ich hatte mit drei Fächern im Gepäck so einige Koordinationsschwierigkeiten (auch in Bezug auf meinen Alltag außerhalb der Uni), aber auch das lässt sich regeln. Und keine Sorge: falls Ihr wie auch ich zu den Leuten gehört, bei denen die Fähigkeit des Organisierens und Planens nicht so stark ausgeprägt ist wie bei Nathalie (siehe letzten Beitrag ), eine Lösung für die Probleme während des Studiums findet sich immer. Aber zu diesem Thema kommen wir an einer anderen Stelle zurück.
Auch außerhalb der Uni bin ich in Saarbrücken und Umgebung schon seit einigen Jahren unterwegs. Somit dürft Ihr mir auch gern vertrauen, falls ich Euch mal ein paar Veranstaltungstipps gebe . Übrigens, falls Ihr noch keine genaue Ahnung habt, wie man im Saarland so lebt, findet Ihr hier einen (nicht ganz ernst gemeinten) kleinen Überblick über den Saarländer an sich.
Insgesamt habt Ihr also auch mit mir einen weiteren kompetenten Berichterstatter aus Saarbrücken und dem eingeschlossenen Mikrokosmos Universität. Insofern hoffe ich, dass Ihr immer wieder hier vorbeischaut, damit wir Euch mit Neuigkeiten und Tipps versorgen können.
Wie Christoph ja bereits angekündigt hatte, fand am 10. und 11. September die "Abi - was dann?"-Messe in der Congresshalle Saarbrücken statt. Ich hoffe natürlich, dass die meisten von euch vor Ort waren, um sich ein wenig Klarheit darüber zu verschaffen, wie eure berufliche Zukunft aussehen soll (es sei denn, ihr wisst schon seit eurem 4. Lebensjahr, dass ihr Astronaut werden wollt ). Für diejenigen, die nicht da waren, aber gerne wüssten, was so abging, ob es sich gelohnt hätte, hinzugehen, und was sie sonst noch so verpasst haben, gibts heute einen exklusiven Erfahrungsbericht!
Jenny (18) und Nina (18) - zwei Schülerinnen des Marie-Luise-Kaschnitz-Gymnasiums in Völklingen - beschrieben mir ihre Eindrücke der Messe folgendermaßen:
"Ersteinmal war die Messe sehr übersichtlich und gut geordnet aufgebaut.
Außerdem waren insgesamt sehr viele Firmen sowie Universitäten/Hochschulen vertreten.
An den entsprechenden Ständen wurde man
einladend begrüßt und auf Fragen zu den einzelnen Möglichkeiten, die
einem in dem entsprechenden Berufsfeld offen stehen, hat man
kompetente Antworten erhalten, sowie informationsreiche Prospekte über
weitere Auskünfte zu dem jeweiligen Breich.
Hatte man vor der Messe keine Berufsperspektive, dann hatte man sie spätestens
danach, denn für jedermanns Interessen gab es einen entsprechenden
Vertreter.
Uns hat die Messe also im Gesamten sehr gut gefallen,
auch wenn wir uns noch nicht vollkommen sicher sind, so hat sie uns
doch viele neue Anregungen zur Berufswahl gegeben."
Wenn ihr der selben Meinung seid, oder aber die Messe völlig anders empfunden habt, wenn euch etwas weniger gefallen hat oder ihr Vorschläge habt, was man hätte besser machen können: Schreibt doch einfach nen Kommentar! Danke!
Wenn man neu in der Runde ist, stellt man sich kurz mal vor: leider habe ich das bei meiner Schreiberei trotz frühen Aufstehens vergessen . Daher werde ich jetzt ein paar Worte zu meiner Person sagen.
Die Randdaten: ich, Nathalie, studiere und wohne im Saarland - und ich wohne auch gerne hier, denn das Saarland hat viel zu bieten, und das nicht nur für die vida nocturna. Zur Zeit schreibe gerade an meiner Magisterarbeit und nebenbei arbeite ich um die notwendigen Gelder zu erwirtschaften. Als Studentin der Magisterstudiengänge (Moment, tief Luft holen!!) "Interkulturelle Kommunikation und Französische Kulturwissenschaft, Allgemeine und Vergleichende Literaturwissenschaft und Spanische Sprach- und Literaturwissenschaft" konnte ich bisher meinen Stundenplan selbst eigenverantwortlich gestalten. Das hat seine Vor-, aber auch Nachteile. Es gibt verschiede Punkte, die man bei der Aufnahme eines Studiums beachten sollte, zum Beispiel Praktika, Stundenplanerstellung etc. In den nächsten Wochen werden meine Mitschreiber Krissi, Christoph und ich euch viel darüber erzählen - also immer schön mitlesen, denn die guten Tipps zum Studium&Co bekommt man von den Menschen vor dem Pult.
Ich selbst habe für mein Studium diverse Strategien entwickeln müssen, damit ich alles unter einen Hut bekomme. Ich habe mir einen Plan erstellt, wann ich was für welchen Bereich in meinem Leben mache, für die Uni und für die drei großen F´s: Finanzen, Freunde, Freizeit. Organisation ist alles! Das ist übrigens mein Super-Talent: Organisieren und managen, darin schlägt mich niemand.
Hier im Studyblog könnt ihr Verschiedes zur Welt und Problemen von Studenten lesen. Also schaltet ein! Wir helfen euch durch den Labyrinth des Uni-Dschungels, so dass ihr nicht beim Minotaurus landet.
Ihr denkt bei dem Wort "Bachelor" immer noch an den mit Rosen bewaffneten Anzugträger auf RTL? Na sowas, habt ihr etwa meinen legendären Beitrag vom März diesen Jahres nicht sorgfältig gelesen? Oder gleicht euer Gedächtnis gar einem Sieb (so wie meines )? Okay, kein Problem, heute bekommt ihr eine 2. Chance und könnt eurem Gedächtnis ein wenig auf die Sprünge helfen!
Aaaaalso: Um das Hochschulsystem in Europa zu vereinheitlichen, werden bis zum Jahr 2010 an allen Unis europaweit die Bachelor- und Masterstudiengänge eingeführt. Das heißt konkret: Das gute alte Diplom hat ausgedient, ebenso der Magister.Die
Regelstudienzeit eines Bachelor-Studiengangs beträgt 6-8 Semester (in
den meisten Fällen jedoch 6), ein Master-Studiengang dauert in der
Regel weitere 2-4 (meistens jedoch 4) Semester. Damit habt ihr also schon nach 6 Semestern einen universitären Abschluss und könnt somit schon nach 3 Jahren Studium voll ins Berufsleben einsteigen.
Den genauen Aufbau der Bachelor- und Masterstudiengänge könnt ihr hier nochmal nachlesen, und einen Überblick über die einzelnen von der Universität des Saarlandes angebotenen Studiengänge findet ihr hier!
Viel Erfolg und ein "glückliches Händchen" bei der Wahl eures Studienfaches,
So langsam gehts bei einigen von Euch doch sicherlich in die heiße Phase. Der Stress vom Abi sollte verdaut sein, die Zeit als Zivi oder Wehrdienstleistender müsste auch überstanden sein... tja... und jetzt? Oder aber bei Euch dauerts noch ein oder zwei Jahre bis die goße Hürde der Hochschulreife genommen werden muss. In allen Fällen wirds Zeit sich über den weiteren Ausbildungsweg Gedanken zu machen .
Solche doch recht wichtigen Entscheidungen schiebt man ja gerne vor sich her. Auch ich musste nach meiner Zeit als Zivi plötzlich feststellen, dass ich nicht wirklich viel Ahnung hatte, wie es bei mir weitergehen soll. Studieren? Vielleicht, aber was denn nun? Da wurden dann schnell ein paar Uniseiten abgeklappert, es gab ein paar Gespräche mit Freunden, die bereits an der Uni waren... und plötzlich bin ich dann gelandet wo ich jetzt bin. Im Nachhinein stellte sich meine Wahl zwar als gut heraus, dennoch werde ich das Gefühl nicht los, dass ein wenig mehr Information im Vorfeld und frühzeitige Gedanken diesen ganzen Prozess etwas weniger stressig gemacht hätten.
Insofern lasst es Euch von jemandem sagen, der es nicht getan hat und es auch ein wenig bereut: informiert Euch frühzeitig! Immerhin will man doch in Zukunft genau das machen, was einem Spaß macht. Was also nun? Studium? Ausbildung? Landstreicherleben?
Und jede Menge Informationen könnt Ihr diese Woche am 10.09. und am 11.09. in der Congresshalle Saarbrücken sammeln. Dort findet bereits zum vierten Mal eine Infomesse für zukünftige Abiturientinnen und Abiturienten statt (zur Website). Unter dem Motto "Abi - was dann?" stehen euch dort zahlreiche Vertreter von Unternehmen, Institutionen und Hochschulen aus dem In- und Ausland zur Verfügung, um Eure Fragen zu beantworten und euch verschiedene Möglichkeiten der weiteren Gestaltung eurer Karriere zu präsentieren. Eine ausführliche Liste der Aussteller findet Ihr hier.
Ihr könnt auch im Vorfeld mit Hilfe des Abi-Checks über einen Fragenkatalog die eigenen Interessen und Fähigkeiten abwägen, um bereits einen konkreteren Ansatzpunkt für mögliche, passende Berufsfelder herauszufinden. Auf Basis dieser Grundlage könnt ihr Euch auf der Messe zielgerichtet informieren.
Macht Euch die Entscheidung über den weiteren Lebensweg also etwas leichter und stolpert nicht wie ich per Glücksprinzip irgendwo hinein. Kommt zur Messe findet den passenden Weg!
Eine gute Woche und viel Spass auf der Messe wünscht euch