Mentoring- Gut fürs Studium

Für viele Studienanfänger ist es sicherlich nicht leicht, sich in der Unilandschaft zurechtzufinden. Zur besseren Orientierung dient u.a. dieser Study-Blog.

Aber auch praktisch wird euch direkt bei Ankunft im Studierendenleben und auf dem Camus geholfen. Das in ganz Deutschland einmalig existierende Mentorenprogramm der Universität des Saarlandes hilft euch zu Beginn eures Studiums bei vielen anfänglichen Hürden und Fragestellungen rund ums Studium.

Wie funktioniert nun das Mentorenprogramm? Ganz einfach. Jede Fachrichtung kann Mentoren für die jeweiligen Studienanfänger stellen. Mentor kann jeder Studierende ab dem 3. Semester werden, diese betreuen dann die Erstsemester in Gruppen von 1-8 Personen.

Die Teilnahme am Mentorenprogramm ist natürlich freiwillig, kostenlos und in jedem Fall sinnvoll. Die Inhalte richten sich nach den Bedürfnissen der jeweiligen Guppen. So kann ein Mentor beispielsweise bei inhaltlichen Fragen zum Studiengang, Formalien und sonstige Schwierigkeiten im Studierendenleben mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Gruß Alex.


BaföG und Co...

Ihr wollt studieren, habt aber nicht das nötige Kleingeld (oder nen reichen Papi Cool), um das Studium finanzieren zu können?

Nicht verzweifeln, denn euch steht das Bundesausbildungsrderungsgesetz (kurz: BaföG) zur Seite!

Dieses Gesetz regelt die staatliche Unterstützung der Ausbildung von Schülern und Studenten. Das heißt konkret, dass der Staat Euch das Geld gibt, mit dem ihr Euer Studium finanzieren könnt. Im Gegensatz zu Schülern, die die Förderung als so genannten "Vollzuschuss" erhalten, müssen Studenten das Geld wieder zur Hälfte an den Staat zurückzahlen. Mit der Rückzahlung muss aber erst fünf Jahre nach Ende der Förderungshöchstdauer begonnen werden, d.h. Ihr seid dann in der Regel schon dabei, Euer eigenes Geld zu verdienen, sodass die Rückzahlung des zinslosen Staatsdarlehens normalerweise kein Problem darstellen sollte.

Voraussetzungen, die erfüllt sein müssen, damit Ihr einen Anspruch auf die Förderung habt, könnt Ihr hier nachlesen: http://www.das-neue-bafoeg.de/de/370.php

Als Alternative zur Förderung durch das BaföG gibt es auch die Begabtenförderung in Form eines Stipendiums. Im Unterschied zum BaföG muss das Stipendium nicht zurückgezahlt werden. Voraussetzung für die Vergabe eines Stipendium ist, dass man eine besondere Befähigung besitzt und dass die Begabung und die Persönlichkeit besondere Leistungen in Studium und Beruf erwarten lässt. Neben überdurchschnittlichen Leistungen in Schule und Studium wird auch gesellschaftliches Engagement erwartet.

Weitere Infos zur Begabtenförderung findet Ihr hier: http://www.das-neue-bafoeg.de/de/443.php

Ich wünsch Euch noch eine schöne Woche!

Machts gut,

Eure Krissi Smile


Ich bin ein Freak...

... ein Bücherfreak: dont let my cute face fool ya.

Einen großen Teil meiner Lehrbücher bräuchte ich gar nicht, ich sammele sie gewissermaßen. Nun ist ein Buch in meinen Besitz übergegangen, welches ich nicht in meine Sammlung einbeziehen wollte, nun aber brauche. Ja, so etwas kann vorkommen und tut auch nur dem Geldbeutel weh.

Anatomiebücher beispielsweise gibt es wie Sand am Meer. Allein zwei unterschiedliche stehen bei mir im Regal, daneben tummeln sich weitere Lehrbücher, Atlanten, Altfragensammlungen und Examensplaner. Das sollte eigentlich genügen, eigentlich... Hinzu kommt der online-Zugriff auf mehrere Fachbücher. Sozusagen der letzte Schrei in Verlagskreisen: Die komplette Unilektüre zum nachschlagen im Internet. Mal als reine online-Version, mal als pdf, hin und wieder auf CD-Rom. Der geballte Prüfungsstoff befindet sich somit auf deinem Notebook. Praktisch!

Wenige Monate ist es nun her, dass ein bekannter Fachbuchverlag eine weitere Publikation ins Rennen schickte. Eingedeckt mit massig Nachschlagewerken schenkte ich dem besagten Druckerzeugnis keine Aufmerksamkeit.

Beim obligatorischen Spaziergang durch den Buchhandel meines Vertrauens fiel mir ein Autorenname des neuerschienenen Wälzers auf. Ähnlichkeiten mit lebenden Professoren der UdS rein zufällig? Wohl nicht, zumindest aber eindeutig!

Ein Phänomen welches ich in der Schule fast nie beobachten konnte und trat es doch einmal auf, keine Auswirkungen auf mich hatte. An der Uni gibt es hierbei neue Spielregeln. Es gefährdet zwar nicht das Studium, lässt man die Werke seiner Dozenten im Regal stehen, jedoch kann man sich mit einem gezielten Kauf oder Besuch in der Universitätsbibliothek einen Überblick darüber verschaffen, worauf der möglicherweise zukünftige Prüfer wert legt.

Sascha


So wohnen Studenten

Gerade für Studierende im Saarland ist die Frage der Wohnsituation sicherlich keine einfache Sache. Zwar kann man die Landeshauptstadt Saarbrücken und somit die Uni von jedem noch so kleinen Kaff im Saarland relativ problemlos erreichen, dennoch ist dies häufig sehr zeitaufwendig und manchmal auch nervenaufreibend.

Eine Alternative ist das WG-Leben in der Stadt. Wohnt man in einer WG, steckt man zwar mitten im Stadt- und Studentenleben und ist jederzeit schnell an der Uni, die Kosten sind allerdings höher und oft vermisst man eine gewisse Privatsphäre und Ruhe.

Desweiteren gibt es noch die Möglichkeit der etwas kostengünstigeren Studentenwohnheime (http://www.studentenwerk-saarland.de/), welche sogar eine gewisse Grundausstattung haben (Bett, Tisch usw.), jedoch meistens nicht allzu viel Ruhe bieten, dafür Studentenpartys und schnelle Kontaktmöglichkeiten mit anderen Studierenden, auch aus dem Ausland.

Ich wohne nun, nachdem ich zunächst 4 Semester lang jeden Tag mit Bus und Bahn von Zuhause zur Uni gefahren bin, seit einem knappen Jahr in Saarbrücken. Die Wohnungssuche ist eine ganz neue Erfahrung und dauert eine gewisse Zeit, da man sich viele Wohnungen ansieht. Der Umzug ist natürlich viel Arbeit und ein Kampf mit gewissen Formalitäten gehört auch dazu.

Trotzdem hat es sich für mich als die bessere Lösung erwiesen. Durch den Umzug spare ich die lange Fahrtzeit, kann tun und lassen, was ich will und in vollen Zügen am Studentenleben teilhaben.

Gruß, Alex


Von der Schule zur Uni

Gegen Ende meiner Schulzeit war die Uni für mich eher ein sehr undurchsichtiges Gebilde - so groß, so viele Menschen und unendliche viele Fachrichtungen. Ich wusste nicht, was wirklich auf mich zukommt.

Im Nachhinein kann ich sagen, dass es zwar einerseits viele Dinge gibt, die an die Zeit in der Schule erinnern, es jedoch auch viele (teils gewöhnungsbedürftige) Unterschiede gibt.

Das Verhältnis von Dozent zu Student ist z.B. prinzipiell ein anderes, als von Lehrer zu Schüler. An der Uni ist es in erster Linie eure Sache, ob ihr lernt oder nicht. Niemand "zwingt" euch zum Lernen. Man behandelt euch erwachsener, aber dafür auch etwas unpersönlicher, denn in einer Vorlesung mit über hundert Studenten versucht kein Professor, sich eure Namen zu merken. Es geht hier mehr um die Vermittlung der Lehrinhalte und man fällt zudem als einzelne Person weniger auf.

Auch das Verhältnis unter den Studenten ist anders als unter Schülern. Es gibt größere Altersunterschiede und man sitzt oft in jeder Veranstaltung mit anderen Studenten zusammen. Dadurch hat man natürlich auch viel mehr Möglichkeiten, neue Menschen kennen zu lernen.

Letztendlich kann man sagen, dass sich an der Uni sicherlich einige Dinge ändern, ob nun zum Besseren oder Schlechteren, müsst ihr am besten selbst herausfinden.

Gruß, Alex


Studentenjobs - irgendwie muss man sich seine Zeit ja vertreiben...


... also habe ich aus "reinem Geldmangel" letztens fast acht Stunden an einer Straße gestanden. Wieso, weshalb, warum? Ein intelligenter Mensch hat sich Gedanken über die große Ampelanlage vor dem Universitätsklinikgelände in Homburg gemacht. Es wurde wohl immer auffälliger, dass zu viele Autofahrer zu lange rot sehen. Im wahrsten Sinne des Wortes! Besagter kluger Mann (oder Frau) hat somit eine Verkehrserhebung heraufbeschworen, denn grüne Ampeln einfach länger grün zu lassen klingt zwar gut, ist aber naiv. Schließlich hat jede "freie Bahn" propagierende Ampel einen feuerroten Antagonisten. Problemorientierte Lösung gesucht, Verkehrszählung gefunden! Ein Aushang am schwarzen Brett im Staugang der Mensa, dem Sammelpunkt für hungrige, unterforderte oder arbeitswütige Medizinstudenten versprach mir schnelles Geld für wenig Arbeit.  Langer Rede kurzer Sinn: Mit einem kleinen Zählgerät bewaffnet, fand ich mich in den frühen Morgenstunden eines kalten Wintertages vor den Toren des Unigeländes wieder. Strategisch am Asphalt positioniert, mit Schutzweste ausstaffiert und von der Eiseskälte deprimiert, notierte ich brav die letzten Ziffern der vorbeibrausenden Personen- und Lastkraftwagen. Geteiltes Leid ist halbes Leid, und so froren 17 Kommilitonen mit mir siebeneinhalb Stunden um die Wette. Ich schätze mal, dass ich gewonnen habe. Stunden später war mir immer noch Arxxx-kalt, ich stierte reflexartig auf die Kennzeichen aller mir begegnenden Fahrzeuge und wischte akribisch den Feinstaub aus meinen Haaren. Mit dem verdienten Geld wird der Psychotherapeut bezahlt. Meine Paranoia und ich fühlen uns von Autos verfolgt. BrummBrumm!


Sascha


Medizin studieren... Die "Maus" weiß wie!


"Wie, ich dachte, als Bachelor verteilt man auf RTL Rosen?!"

Dieser Satz schoss Euch auf Anhieb durch den Kopf, als Ihr zum ersten Mal was von den neuen Bachelor-Studiengängen gehört bzw. gelesen habt? Ihr habt keine Ahnung, was ein Bachelor mit der Uni zu tun haben könnte? Ihr könnt es kaum erwarten, es zu erfahren? Dann kann Euch hier geholfen werden! 

Also, zunächst mal was Grundlegendes:
Im Rahmen des so genannten Bologna-Prozesses, dessen Ziel die Vereinheitlichung des Hochschulwesens in Europa bis zum Jahre 2010 ist, wurden europaweit - und damit auch an der Universität des Saarlandes (größtenteils mit dem Wintersemester 2007/2008) - die Bachelor- und Masterstudiengänge eingeführt.

"Die neu gestalteten Studienangebote sollen

  • die Qualität des Studiums weiter erhöhen, so dass die Studiendauer verkürzt und die Abbrecherquoten verringert werden
  • die internationale Verankerung der Universität weiter stärken
  • die nationale und internationale Mobilität der Studierenden fördern
  • die Studierenden fundiert auf ihre Berufstätigkeit vorbereiten"

(Quelle: http://www.uni-saarland.de/de/studium/bologna)

Die Regelstudienzeit eines Bachelor-Studiengangs beträgt 6-8 Semester (in den meisten Fällen jedoch 6), ein Master-Studiengang dauert in der Regel weitere 2-4 (meistens jedoch 4) Semester.

Die Bachelor- und Masterstudiengänge lassen sich in zwei Gruppen gliedern:
    1. Kernbereich-Studiengang
        der im Wesentlichen aus einem Fach besteht wie z.B. Chemie, Physik, Sportwissenschaft
    2. 2-Fächer-Studiengang
       in dem in der Regel ein Hauptfach und ein Nebenfach mit einem Ergänzungsfach bzw. Optionalbereich zu kombinieren ist.

Näheres zu den einzelnen von der Universität des Saarlandes angebotenen Studiengängen findet Ihr hier, und die genaue Struktur der Bachelor- und Masterstudiengänge könnt Ihr euch ebenfalls auf der Website der UdS ansehen!

Viele Grüße,

Eure Krissi Wink


OP ruft Dr. Turk

In den täglichen Arzt- und Krankenhausserien wird man meist mit der Phrase bombardiert: „Ich bin Arzt, weil ich dem Menschen helfen will.“! Persönlich glaube ich auch daran, dass dieser Spruch wirklich Halbgott-in-weiß-mäßig wirkt... steht man blutüberströmt neben einem singenden und lachenden Patienten, dem man wenige Sekunden zuvor die Leber defibrilliert hat. Mit dem wahren Leben hat das allerdings gar nichts zu tun. Seine Grenzen als Mediziner lernt man nur allzu schnell kennen. Bürokratie steht heutzutage leider zwischen dem Patienten und seinem Arzt. Auch der Faktor Zeit spielt hier mit anderen Spielregeln.

„Ich bin aus den gleichen vier Gründen Arzt geworden wie alle anderen auch: Frauen, Macht, Geld und Frauen. Aber die verfluchte Gebührenordnung macht es völlig unmöglich in dem Job wirklich Geld zu verdienen, was direkte Auswirkungen auf die Zahl der Frauen hat, die man ...“ (Zitat Dr. Cox, TV-Serie: Scrubs-die Anfänger)

Wenn man vor dem Abitur steht, macht man sich zweifellos Gedanken über seine Zukunft. Der ein oder andere hat schon feste Pläne, sieht sich in einem bestimmten Studiengang oder bewirbt sich auf einen Ausbildungsplatz. Bei mir stand es auch schon länger fest: ich wollte Medizin studieren. Doch vor den Erfolg haben die Götter den Schweiß gesetzt... und das Glück:

Für Humanmedizin besteht eine bundesweite Zulassungsbeschränkung (Numerus Clausus, kurz NC), da die Plätze meist kapazitätsbezogen begrenzt sind. Die Studienplätze werden entweder von der Zentralstelle für die Vergabe von Studienplätzen (ZVS) nach den Kriterien Durchschnittsnote und Wartesemester an die Bewerber verteilt oder – abgewickelt über die ZVS – von den Universitäten direkt vergeben. Den NC darf man jedoch nicht mit den Zulassungskriterien verwechseln, wie beispielsweise dem Abiturnotendurchschnitt oder dem sogenannten Medizinertest. Letzterer war übrigens seinerzeit abgeschafft worden, hält aber in manchen Bundesländern wieder Einzug in das Zulassungssystem. Die Saar-Uni hält sich hier jedoch vornehm zurück, glücklicherweise.
 
Hält man nach erfolgreicher Bewerbung in Dortmund, der Heimat der ZVS, seine Zulassung zum Medizinstudium in den Händen, stolpert man von der Schulbank in ein sehr verschultes Studium. Als angehender Arzt genießt man nicht die Freiheiten, die die Kommilitonen in den anderen Fakultäten haben. Der Stundenplan der kommenden Semester steht fest! Aber was sich in der Theorie so streng anhört, kann in der Praxis ganz angenehm sein. Keine Kursüberschneidungen, keine überlaufenen Seminare,...

Das Medizinstudium ist durch die Approbationsordnung für Ärzte (ÄAppO) bundeseinheitlich geregelt und umfasst ein gut und gerne 6-jähriges Studium. Man sollte also damit rechnen, den Satz: „Du studierst immer noch?!“ regelmäßig zu hören. Aber es lohnt sich und das dreiviertel Jahrzehnt, welches man „opfert“, besteht nicht nur aus reiner Paukerei, sondern auch aus praktischen Erfahrungen: Im letzten Studienjahr arbeiten die Studierenden ganztags im Krankenhaus. In 2 großen staatlichen Prüfungen wird das Wissen schriftlich und mündlich (manchmal auch praktisch) überprüft.

Unterteilt wird der Studiengang in den vorklinischen und den klinischen Abschnitt. Beide werden mit Staatsexamen abgeschlossen und verursachen bei so manch einem zahlreiche schlaflose Nächte.

Im rund zweijährigen vorklinischen Ausbildungsabschnitt werden die natur- und sozialwissenschaftlichen Grundlagen der Medizin vermittelt. Um zum ersten Abschnitt der ärztlichen Prüfung zugelassen zu werden, müssen neben der erfolgreichen Teilnahme an diesen Veranstaltungen ein rund dreimonatiges Krankenpflegepraktikum und eine Ausbildung in Erster Hilfe nachgewiesen werden.

Im klinischen Abschnitt werden einem die einzelnen Fachrichtungen noch näher gebracht und man verbringt seine Semesterferien in Arztpraxen und Krankenhäusern, sammelt Erfahrungen am und mit Patienten.

Weitere Infos und zahlreiche Homburger Medizinstudenten der Saar-Uni findet ihr unter
www.medizinhomburg.de. Klickt doch einfach mal rein...

Sascha


"Und was willst du später damit machen?"

Ich studiere die Fächer Philosophie, Theologie und Musikwissenschaft und stecke somit mitten in den sogenannten Geisteswissenschaften. Jeder Zweite, dem ich sage, was ich studiere, stellt mir die gleiche Frage: "Und was willst du später damit machen?" Und in der Tat läuft mein Studium nicht auf einen ganz bestimmten Beruf hinaus. Allerdings gibt es andererseits viele verschiedene Bereiche, in denen ich später tätig sein kann. Und um erfolgreich zu studieren, ist es wirklich wichtig, dass einem die gewählten Fächer Spaß machen.

Da ich mich sehr für Musik interessiere, habe ich mich dazu entschlossen Musikwissenschaft zu studieren. Dieser Studiengang beschäftigt sich mit Dingen wie z.B. Musikpsychologie, Musikgeschichte und Musiksoziologie, jedoch auch mit Rundfunk und Musiktheater. Diese Themen interessieren mich auch außerhalb der Uni und so ist das Studium auch keine Last, sondern bereitet mir Freude. Auch meine anderen Fächer Philosophie und Theologie, in denen es häufig um Fragen geht, wie z.B. was gerecht ist, was mich glücklich macht oder einfach, was überhaupt der Sinn in meinem Leben ist, haben mich schon immer interessiert und die Beschäftigung mit dem Stoff macht mir deshalb Spaß.

Ich bin überzeugt davon, dass meine Fächerwahl das Richtige für mich ist und denke eben auch, dass das Interesse an einer Fachrichtung bei der Wahl des Studiums im Vordergrund stehen sollte. Ansonsten quält man sich durch sein Studium und ist später in einem Beruf tätig, der einem ebenfalls keine Freude bereitet. Deshalb, nur Mut! Was ihr machen wollt, könnt nur ihr selbst wissen. Meistens ist man indem, was Spaß macht, auch gut. Und schließlich: wer in einem Fachbereich wirklich gut ist, der hat auch entsprechende Möglichkeiten.

Beste Grüße

Alex


Wie alles begann...

Für sein französisches Flair ist das Saarland wohl weit über seine Grenzen hinaus bekannt. Wen wundert es dann, dass unsere direkten Nachbarn aus dem Mittelmeerstaat auf Grund der politischen Situation vor gut 60 Jahren bei der Gründung der UdS ihre Finger im Spiel hatten.

"Mit europäischer Perspektive und unter Verschmelzung französischer und deutscher Bildungstraditionen öffnete die seinerzeit zweisprachige Universität des Saarlandes im November 1948 ihre Pforten." (Quelle: www.uni-saarland.de)

Kramt man also in der Geschichte der saarländischen Uni, stößt man auf Nancy sowie den Saar-Pfalz-Kreis – wo gewissermaßen alles begann.
 
„Im Jahr 1947 entstand auf dem Gelände des ehemaligen Landeskrankenhauses Homburg-Saar die Universität des Saarlandes. Partneruniversität in der Gründungsphase war Nancy, zu der auch heute noch besonders enge Beziehungen bestehen. Bald danach zogen die nichtmedizinischen Fächer in ein früheres Kasernengelände bei Saarbrücken um. Das Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg ist auf einem Campus südlich des Stadtzentrums konzentriert. Die bebaute Fläche umfasst ca. 100 ha. Sie ist von einem über 200 ha großen Waldgürtel, der Bestandteil des Klinikums ist, umschlossen.“ (Quelle: www.uniklinik-saarland.de)

Und wo alles begann, stehen noch heute die Universitätskliniken des Saarlandes. Gute 35 Kilometer vom Campus der Saar-Uni entfernt werden also nicht nur kranke Menschen geheilt, sondern auch junge Menschen zu Ärzten ausgebildet... oder wahlweise zu Biologen, die auf dem Gelände der Unikliniken ein paar Semester lang ihrem Studium nachgehen.

Sascha


Studieren... aber was denn bloß?

Ihr habt euch nun endlich für ein Studium entschieden, ihr habt aber noch keine konkreten Vorstellungen davon, welches Fach bzw. welche Fächer ihr wählen sollt?

Keine Panik! Mir (und vielen anderen übrigens auch) ging es da nicht anders, als wir kurz vorm Abi standen (oder auch als wir es dann endlich "in der Tasche" hatten...) und uns schon mal Gedanken über unser zukünftiges Studium machten.

Ich habe mich für ein Studium der Informationswissenschaft, in Kombination mit Jura und Wirtschaftsinformatik als Nebenfächer entschieden. Klingt wahnsinnig kompliziert und anstrengend, ist es aber im Grunde gar nicht Laughing

Was ich euch auch echt empfehlen kann, sind die Info-Veranstaltungen, die die einzelnen Fachrichtungen kurz vor Semesterbeginn anbieten. Da könnt ihr euch dann nochmal genau über das jeweilige Fach, für das ihr euch entschieden habt, informieren, spezifische Fragen stellen etc.

Mein Studiengang ist übrigens ein Magisterstudiengang. Und wie ihr ja bestimmt schon gehört habt, wurden diese nun abgeschafft, und stattdessen die Bachelor- und Masterstudiengänge eingeführt. Aber dazu erzähl ich euch in meinem nächsten Eintrag mehr Wink
Mein etwas "exotisches" Hauptfach wird es dann in der bisherigen Form (die übrigens hier: http://is.uni-sb.de/info/profil/ beschrieben ist) nicht mehr geben, aber es ist momentan ein Bachelorstudiengang ähnlicher Art in Planung...

Also, nicht verzweifeln, wir halten euch auf dem Laufenden!

Eure Krissi


Study-Blog

In diesen Tagen werdet ihr an euren (saarländischen) Schulen und durch CityCards in den Kneipen verstärkt auf unseren Blog aufmerksam gemacht. Dazu will ich euch noch ein wenig mehr erzählen:
In einigen Monaten soll ein komplettes Portal für Schüler online gehen, auf dem ihr vielseitige Informationen rund um´s Studium an der Universität des Saarlandes finden werdet. Beispielsweise könnt ihr euren Begabungen und Interessen entsprechende Studiengangsempfehlungen bekommen; Biographien erfolgreicher Absolventen stehen euch ebenso zur Verfügung wie verschiedenste Beratungsangebote. Erste Uni-Luft könnt ihr mit Hilfe der zur Verfügung gestellten Lehr-Lern-Materialien schnuppern.  Vorerst werdet ihr Informationen zu den Studiengängen „Klassische Archäologie“, „Materialwissenschaft und Werkstofftechnik“, „Psychologie“ sowie „Romanistik“ finden. Die übrigen an der Uni angebotenen Studiengänge werden aber bald ergänzt.  
Sobald also das Portal online gegangen ist, werdet ihr hier natürlich darauf hingewiesen. Solange (und darüber hinaus) wollen wir euch mit unseren Beiträgen aus dem Studierendenleben erfreuen.
Hier möchte ich euch auch noch darauf aufmerksam machen, dass ihr beispielsweise am 11.03. an einer Führung über den Campus teilnehmen könnt. Die Führung startet um 14 Uhr. Eine vorherige Anmeldung bei dem Zentrum für Internationale Studierende ist erwünscht: http://www.uni-saarland.de/mediadb/Studium/zis/veranstaltungen/03c.pdf. Mithilfe einer solchen Führung könnt ihr euch einen Überblick über die Lage (in doppeltem Sinne
Wink) verschaffen.
Viel Spaß weiterhin und viele Grüße,
Lilly


Großstadtflair in grüner Oase

Das Saarland ist auf seine ganz spezielle Art und Weise das Größte – aller kleinen (Bundes)Länder! Alternatives Großstadtflair im Nauwieser Viertel (dem Herzen der Landeshauptstadt), Laub- und Mischwald als grüne Lunge, die Saarlouiser Altstadt als Geheimtipp und der „Gau“ als landschaftlicher Höhepunkt der Großstadtneurotiker. Jeder findet hier sein persönliches Paradies, welches er jederzeit gegen die große Freiheit tauschen kann.

Mittendrin im Leben und dennoch die Ruhe der Natur erleben - was für unser beschauliches Bundesland gilt, das passt auch genau auf die Saar-Uni! 

 

Sascha


Hallöchen!

Hier spricht nun die Vierte im Bunde der Uni-Blogger zu Euch!  Cool

Auch ich habe mich - wie meine beiden Vorredner auch - nach meinem Abitur im Jahre 2006 dazu entschlossen, ein Studium an der Universität des Saarlandes zu beginnen, und habe es bis jetzt noch keine Sekunde bereut... ähm naja ok, wenn mal wieder Klausuren anstanden und ich tagelang über den Büchern hing, um den Stoff irgendwie noch vor der Klausur in mein Hirn zu kriegen, hab ich vielleicht ein Sekündchen lang mein Studium verflucht... aber das kennt Ihr ja sicher auch von der Schule, und teilweise liegt dieser Stress kurz vor den Klausuren auch an meinem miserablen Zeitmanagement, muss ich zugeben Innocent

Aber trotz allem muss ich sagen, dass ich froh bin, mich für ein Studium und damit gegen eine Ausbildung o.ä. entschieden zu haben. Meine Mitschüler hatten ständig versucht mir einzureden, wie toll doch eine Ausbildung sei, man könnte damit praktisch sofort ins Berufsleben einsteigen, würde dabei auch noch Geld verdienen usw.  Heute würde ich denen sagen, dass sie gar nicht wissen, welche Vorteile das Studentenleben einem so bieten kann... aber dazu demnächst mehr!

So, das wars für heute von mir...

Machts gut,

Eure Krissi Smile


«zurück   1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 11 12 13 14 15  vor»